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Walter Schnell führt die Liste an

Freie Wähler im Landkreis Roth haben einstimmig ihre Liste für den Kreistag aufgestellt - 23.12.2019 06:00 Uhr

„Wir sind Bayerns starke Mitte, wir wollen zweitstärkste Kraft im neuen Kreistag werden“ sagen die Freien Wähler. Von rechts: Kreisvorsitzender Hermann Kratzer, Bürgermeister und stellvertretender Kreisvorsitzender Thomas Schneider sowie Bürgermeister Ralf Beyer.

22.12.2019 © Foto: Freie Wähler


Sichtbar stolz war Kreisvorsitzender Hermann Kratzer auf die Kandidatenliste für den Kreistag. Er zeigte sich überzeugt, dass alle Kandidaten dem Kreistag durch ihr Wissen, ihre Tatkraft und ihre Persönlichkeit bereichern werden. Besonders freute sich Kratzer, dass alle Teile des Landkreises und die unterschiedlichen Berufe auf der Kreistagsliste der Freien Wähler ausgewogen vertreten sind. Kratzer stellte heraus, dass von den zwölf Kreisräten der Freien Wähler zehn wieder als Kandidaten zur Verfügung stehen.

Aus Altersgründen wollen Elisabeth Bieber und Alfred Zottmann einen Schritt kürzertreten. Auf der Liste sind sechs Bürgermeister und zwei Bürgermeisterkandidaten vertreten: Walter Schnell (1) aus Kammerstein, Thomas Schneider (3) aus Röttenbach, Helmut Bauz (4) aus Büchenbach, Manfred Preischl (8) aus Greding, Ralf Beyer (9) aus Heideck, Daniel Horndasch (12) aus Allersberg, Kandidat Eugen Börschlein (6) aus Abenberg und Kandidatin Steffi Schmauser-Nutz (7) aus Hilpoltstein.

Allersbergs Bürgermeister Daniel Horndasch betonte in seinem Grußwort, dass die Freien Wähler offen mit den Herausforderungen der kommenden Jahre umgehen werden.

Bürgermeister und stellvertretender Kreisvorsitzender Helmut Bauz aus Büchenbach blickte sehr optimistisch auf den 15. März: "Wir haben das Potential und die Persönlichkeiten, dass wir zweitstärkste Kraft im neuen Kreistag Roth werden".

Fraktionssprecher und Bürgermeister Thomas Schneider stellte die wichtigsten Punkte der Kreistagsarbeit heraus. Ganz oben auf der Liste steht die ärztliche Versorgung mit dem Um- und Erweiterungsbau der Kreisklinik.

Die Freien Wähler unterstützen auch weiterhin die solide Haushaltspolitik, die zu einer geringen Verschuldung des Landkreises führt. Jeder Euro, der in die schulische und berufsschulische Bildung investiert wird, ist eine Investition in einen zukunftsorientierten Landkreis. "Gemeinsam habe man viel bewegen können", führte Walter Schnell weiter aus. Der Landkreis Roth gelte heute als familienfreundlicher Landkreis mit einer guten Infrastruktur. Die gewaltigen Anstrengungen beim Bau und bei der Sanierung von Schulen seien ein Beleg dafür. Große Aufgaben, so Walter Schnell weiter, kommen beim Ausbau der Kreisklinik auf den Landkreis zu. Bereits frühzeitig habe man im Landkreis mit Maßnahmen zum Klimaschutz begonnen. Der Landkreis Roth sei heute ein gut aufgestellter Landkreis mit vielen tollen Gemeinschaftsveranstaltungen und einer hohen Lebensqualität.

Achtsamkeit für ländlichen Raum

Die Freien Wähler fordern eine neue Achtsamkeit für die ländlichen Räume. Es gelte, die Stärken der ländlichen Räume hervorzuheben und die Veränderungen zu erkennen. In der hektischen Zeit der zunehmenden Globalisierung hätten Politik, Gesellschaft und Medien die ländlichen Räume aus dem Blick verloren. Offene und moderne Landkreispolitik müsse die sich wandelnden Lebensumstände der Menschen und die Demografie im Blick haben.

st/rhv

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