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Samstag, 12.06.2021

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Wohnhaus in Flammen: Rauchmelder rettete Bewohner

Kriminalpolizei ermittelt, wie der Brand ausbrechen konnte - 16.05.2021 13:40 Uhr

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Lebensretter Rauchmelder: Rother Wohnhaus stand in Flammen

Am Samstag, kurz nach Mitternacht, geriet ein Holzschuppen an einem Wohnhaus in Roth in Brand. Der erste Stock und das Dachgeschoss des angrenzenden Wohnhauses brannten komplett aus und sind derzeit nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.


Eine 84-jährige Frau aus dem Vorderhaus, das nicht gebrannt hat, wurde vom Rettungsdienst bis zur Abholung durch Verwandte betreut. Die andere Dame kam ebenfalls bei Verwandten unter. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Die Ursache für das Feuer ist derzeit noch völlig unklar.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte befanden sich mehrere Personen bereits im Freien. Trotz der nächtlichen Uhrzeit wurde zum Glück keiner verletzt, denn die Rauchmelder schlugen an.

"Der Brand wäre ansonsten wahrscheinlich relativ spät erkannt worden. Wegen der momentanen Ausgangssperre sei zudem nachts niemand mehr unterwegs, und so haben die Rauchmelder mit Sicherheit sehr guten Dienst geleistet", sagt Einsatzleiter Hans-Jürgen Patek.

Obwohl die Menschenrettung schnell abgeschlossen war, hatte die Feuerwehr noch mit weiteren Problemen zu kämpfen. Da die zwei Gebäudeteile aneinander gebaut und im Dachbereich nicht durch eine Brandschutzwand getrennt waren, musste die Feuerwehr rasch und effizient handeln, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Dazu mussten sie unter anderem auch das Dach von der Drehleiter aus öffnen. So gelang es die Flammen rechtzeitig einzudämmen. Wie es überhaupt zu dem Feuer kam, ermittelt nun die Kriminalpolizei.


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