Xiangqi und Jiaozi

29.3.2012, 16:41 Uhr
Leckere chinesische Teigtaschen gab es im Hilpoltsteiner Gymnasium zum Probieren, weniger schmackhaft dürften die vielen chinesischen Schriftzeichen sein, die die Schüler gerade lernen.

Leckere chinesische Teigtaschen gab es im Hilpoltsteiner Gymnasium zum Probieren, weniger schmackhaft dürften die vielen chinesischen Schriftzeichen sein, die die Schüler gerade lernen. © Klier

Heute sind die deutsche Direktorin Xu-Lackner und ihr chinesischer Kollege Zhong Chen sowie die Projektkoordinatorin Iris Lutz vom Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen zu einem Kulturprogramm nach Hilpoltstein gekommen. Mit dabei ist auch Schulleiter Karlheinz Thoma, der bei einer Informationsreise China besucht hatte.

Vichy, Nicolas, Xiaoli, Sally, Bastian und Yi bereiten gerade „Jiaozi“ zu, das sind Teigtaschen. In der Mittagspause haben die Schüler Karotten, Chinakohl, Auberginen, Bärlauch, Ingwer und Glasnudeln vermischt.

Jetzt füllen sie die Masse in Teigtaschen ein, die dann im „zh·ng lóng“, das sind kleine Spankörbe mit Deckel, im Dampfbad gegart werden. Anne und Janice kochen dazu grünen Tee. Auf einem Plakat ist zu lesen, dass man früher in China die Schwiegertöchter danach ausgesucht hat, ob sie Tee richtig zubereiten können.

Bastian und Christian werden in die Regeln von „Xiangqi“ eingeweiht, das ist ein chinesisches Schachspiel. Außerdem gibt es bei einem Quiz mit Fragen über die Volksrepublik China interessante Preise zu gewinnen.

Zwei Schülerinnen und ein Schüler werden im Sommer nach Peking reisen, um bei einem Sommercamp Land, Leute, Sprache und Schrift kennen zu lernen. Kursleiterin Selma Schrettenbrunner hat ein Jahr lang in China studiert und berichtet, dass es 56000 chinesische Schriftzeichen gibt. „Nur“ 6000 davon reichen für den Alltag aus.

Am Schluss des Nachmittags tragen die Schüler einen Sketch in chinesischer Sprache vor. In der Projektion werden die Texte sowohl auf Chinesisch als auch auf Deutsch dargestellt. Zum Glück. Denn außer „M·m“ und „B·ba“ hätte man sicher nur wenig verstanden. Zum Schluss ist „Zài jiàn“ zu lesen: Auf Wiedersehen.

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