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20.000 Liter Gülle in Herrenwinden ausgelaufen

Umweltschaden hielt sich in Grenzen - 15.02.2017 11:20 Uhr

20.000 Liter Gülle liefen in einer Biogasanlage aus © Weber


Der Mitarbeiter eines Gehöfts mit Biogasanlage hatte gegen 5.45 Uhr nicht bemerkt, dass der Schieber eines Tanks nach dem Befüllen eines Fasses auf dem Anhänger nicht richtig geschlossen hatte. Als er gegen 6.45 Uhr vom Ausbringen auf dem Feld zurückkam, waren große Mengen der Flüssigkeit ausgetreten und hatten sich ihren Weg über Gräben bis in den Fischweiher zu Füßen des Ortes gesucht. Die Polizei spricht von mehr als 20.000 Litern.

Feuerwehrkräfte aus Rothenburg und Bettenfeld versuchten den Schaden in Zusammenwirken mit dem Hofinhaber zu begrenzen. Nach Schließen des Schiebers wurden Dämme gelegt und Gräben gespült. Die Wehren aus Gebsattel und Insingen waren auch alarmiert worden und vor Ort gekommen, mussten aber nicht eingreifen.

Erfolgreiche Schadensbegrenzung

Zum Glück war bei besagtem Fischweiher nach dem Ausputzen wenige Tage zuvor geschlossen worden und es befanden sich dort weder Wasser noch Fische. Die Flüssigkeit konnte sich, so sie nicht vorher abgefangen und abgesaugt werden konnte, im gut mit Tonschicht abgedichtetem Erdbecken sammeln ohne größeren Schaden anzurichten.

Zusammen mit dem Wasser, das zur Spülung der Zuläufe erforderlich war, kann die Gülle abgepumpt und auf die Felder ausgebracht werden.  Die verunreinigten Gräben stehen nach dem Abtrocknen zum Ausputzen an. Fachbehörden waren gestern vor Ort. Die Untersuchungen zum Ausmaß des Schadens dauern noch an.

ww

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