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Montag, 16.12.2019

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Auf die Musik folgte die Tat

Die große Resonanz auf die Benefizveranstaltung beeindruckte - 20.11.2018 10:34 Uhr

Das Wohltätigkeitskonzert in der St.-Jakobs-Kirche bereitete Freude und unterstützt Projekte. © sw


Dr. Gerhard Walther von den Volks- und Raiffeisenbanken Mittelfranken-West zeigte sich überwältigt vom großen Zuspruch der  Zuhörer. 200 Jahre ist es her, dass Friedrich-Wilhelm Raiffeisen geboren wurde. Der Gründervater des deutschen Genossenschaftswesens war überzeugter Christ. Mit dem Konzert wolle man an die großen Ideen Raiffeisens erinnern, aber auch Gott die Ehre geben und im Sinne der christlichen Nächstenliebe mit einer Spende das Partnerdekanat im tansanischen Hai unterstützen. Der Erlös von 3893 Euro wird noch aufgestockt, hat der Veranstalter angekündigt.

Keine Macht der Welt könne den Menschen von Gott trennen, ihm gebühren Lob und Dank, so die Dirigentin Carolin, Gott sieht in das Herz jedes Menschen. Der fränkische Gospelchor aus Leutershausen singt auswendig ohne Notenblätter, blickt in Reihen der Zuhörer, spricht sie direkt an, bezieht sie ein in das musikalische Geschehen. "Holy ist the lord" – eine Solistin tritt hervor, leidenschaftlich ertönt ein Loblied auf die Heiligkeit Gottes. Die abwechslungsreichen musikalischen Arrangements begeistern, die Sängerinnen und Sänger singen, swingen, klatschen, bewegen sich im Rhythmus, heben die Hände gen Himmel: "I will lift up my hands". Carolin and friends gelingt es, mit ihren Texten und Melodien die Menschen aufzurichten, wenn sie mutlos sind, ihnen Kraft zu geben, wenn Sorgen sie niederdrücken.

Dr. Gerhard Walther: ein Jubiläums-Ereignis. © sw


Die frohe Botschaft wirkt ansteckend auf die Zuhörer, sie klatschen begeistert mit, lassen sich hinein nehmen in die mitreißend arrangierten Gospelmelodien. Gott hat alles für die Menschen getan, er will ihnen die Fesseln der Sünde nehmen, so die charismatische Chorleiterin. Symbolisch gefesselt zeigten sich die Sängerinnen und Sänger, entfesselt und befreit durch Gottes Wort, das schärfer ist als jedes Schwert. Schwungvoll und dynamisch präsentieren sich die begleitenden Instrumentalisten am Keyboard, an der E-Gitarre und am Schlagzeug – es gelingt ein rundum harmonisches Zusammenspiel von Musikern und Chorsängern. Das Gebet des Herrn, das "Vater unser" erklingt – in einem berührenden Miteinander aus Solo- und Chorpassagen.

Dann ertönt ein Lobpreis: "Lasst uns Gottes Namen loben": zwei junge Solistinnen treten hervor und preisen ausdrucksstark und stimmgewaltig Gottes Güte und Weite, die den Menschen begleitet. Mit dem "Hallelujah" von Leonard Cohen verabschieden sich Carolin and friends – doch vorher spendete der Hausherr, Dekan Hans-Gerhard Gross, der großen Zuhörerschar Gottes Segen. Ein letztes Mal erheben die Sängerinnen und Sänger ihre Stimmen, die Konzertbesucher reichen einander die Hände und lauschen bewegt dem traditionellen Schlusslied "Gott segne dich, behüte dich, sei mit dir auf all deinen Wegen".

sw

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