Freitag, 22.11.2019

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Buntes Programm bei Oberndorfer Hundeschlittenrennen

Über 120 Teilnehmer bei einem der ältesten Wettkämpfe Deutschlands - 08.11.2012 13:27 Uhr

Bei gutem Wetter, aber matschigen Bedingungen, ging es über Wald und Flur in zwei verschiedenen Streckenverläufen. © privat


Das Hundeschlittenwagenrennen lockte über 120 Hundeschlittenführer nach Oberndorf. Nach 17 Jahren zählt das Rennen zu einem der ältesten in Deutschland. Seine Beliebtheit verdankt es nicht zuletzt der Dorfgemeinschaft der „Sled Dog Friends“ und der routinierten Organisation.

Der Wanderpokal ging in diesem Jahr an Alexandra Held aus Dietenhofen, die mit 16 Hunden in der Klasse nicht reinrassig in 25,53 Minuten nach 7,3 Kilometer das Ziel erreichte. Die Starter gingen in sieben verschiedenen Klassen an den Start. Unterschieden wird zwischen Gespannen und Läufer mit Hund. Je zwei Streckenverläufe galt es zu überwinden. 7,3 Kilometer für Gespanne, 4,1 Kilometer für Läufer. Die Etappen gehen zu neunzig Prozent durch den Wald, zehn Prozent über Wiesen. Die Steigungen und Gefälle weisen bis zu vierzehn Prozent auf.

Die gut präparierten Strecken wurden durch den Regenfall der letzten Tage zum Schlamm-Parcours. Die meisten Teilnehmer waren fast bis zur Unkenntlichkeit verschmutzt. Christian Reincke aus Coburg antwortete auf die Frage, wie dies ohne Dusche zu handhaben war, folgendermaßen: „Ich habe ja schließlich keinen Wellnessurlaub gebucht“.

Vor allem das Kinderrennen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da dieses Hobby nur gelebt werden kann, wenn die ganze Familie dahinter steht. Es starteten über 13 Kinder. Die jüngste Starterin mit zweieinhalb Jahren in Begleitung ihres Vaters auf dem Schlitten. Tapfer zeigte sich auch der vierjährige Jonah, der mit dem Laufrad an den Start ging.

Das beheizte Festzelt war an allen Tagen gut gefüllt, die große Auswahl an Speisen und die selbst gebackenen Kuchen erfreuten Fahrer und Zuschauer. Der Termin für das nächste Jahr steht schon fest. Am 2. und 3. November 2013 wird zum achtzehnten Rennen geladen. Bis dorthin wird die Dorfgemeinschaft weiter am Bau ihres Vereinsheims tätig sein. Elmar Bamberger der Vorsitzende, freut sich schon auf die Einweihung und auf ein Wiedersehen mit den Hundeführern im nächsten Jahr.
 

sse

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