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Es gibt viele Chancen

Bei der Dorferneuerung Stettberg II beginnt jetzt die Umsetzung - 22.01.2019 12:19 Uhr

Aktivisten, Amtsvertreter und Gemeindeoberhaupt beim Erinnerungsbild mit Urkunde vor Stettberger Kulisse: von links Ernst Schmidt, Sonja Stohwasser, Stefan Greiner, Baudirektor Zilker, Bürgermeister Strauß, Baudirektor Rebhan und Uwe Schmid. © Weber


Abteilungsleiter Baudirektor Wolfgang Zilker und Baudirektor Hubert Rebhan vom Amt für ländliche Entwicklung kamen vor Ort, um dem Ges­lauer Bürgermeister Richard Strauß das Schriftstück in die Hand zu drücken.
Das geschah verbunden mit dem Dank an alle Aktiven, die seit November 2016 in den Arbeitskreisen einen Katalog für denkbare beziehungsweise gewünschte Verbesserungen in den vom Verfahren betroffenen Ortsteilen Stettberg, Dornhausen, Kreuth und Hürbel erarbeitet haben.
Auch Bürgermeister Richard Strauß zog bei der Übergabe der Ernennungsurkunde im Gasthaus "Zum Hirschen" in Stettberg seinen imaginären Hut vor dem bisherigen Engagement. Er richtete bei dieser Gelegenheit einen ausdrücklichen Appell an die Bewohner, nun beim Schritt in die Umsetzung weiter am Ball zu bleiben.

Gesamtumfang bis 4 Millionen

Eigentlich ist das Verfahren schon seit 5. Dezember letzten Jahres offiziell angeordnet. Der Termin mit der öffentlichkeitswirksamen Urkunden-Überreichung wurde etwas nachgeschoben.
Der Ortsteil Stettberg wird Schwerpunkt des Projektes sein, weil es der größte der beteiligten Ortsteile ist und weil es hier die längste Wunsch- und Bedarfsliste gibt.
Dort muss allerdings im Vorfeld noch ein neues Kanalsystem im Trennverfahren mit Anschluss des Schmutzwasserstrangs an die zum Ausbau anstehende Kläranlage Ges-lau erstellt werden. Das fällt auch von der Förderung her nicht ins Dorferneuerungsverfahren.
Insgesamt wird der Investitionsbedarf für dieses Abwasserprojekt auf kommunaler Seite auf rund 2 Millionen Euro geschätzt. Die Gespräche mit den Fachbehörden laufen und die konkreten Planungen dürften schon in Kürze beginnen.

Für das Dorferneuerungsprojekt Stettberg II ist im öffentlichen Bereich für Ringwege, Dorfgemeinschaftseinrichtungen, Platz- und Straßengestaltung und vieles mehr eine reine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro eingeplant. Bei 50 Prozent Zuschuss ergäbe sich damit eine Investitionssumme von insgesamt 3 Millionen Euro.
Baudirektor Wolfgang Zilker nutzte bei der Urkunden-Übergabe die Gelegenheit, zum sinnvollen Einsatz der Fördergelder aufzufordern. Baudirektor Hubert Rebhan riet allen, die beim Dorferneuerungs-Projekt in den Genuss von staatlicher Unterstützung bei einem Vorhaben am Haus, Gehöft oder im direkten Umfeld kommen möchten, möglichst früh das Amt für ländliche Entwicklung einzubinden. So ließen sich Ärger und Enttäuschungen am ehesten vermeiden. Für Privatinvestitionen im Bereich des Verfahrens Stettberg II steht ein Förderbetrag von rund 200000 Euro zur Verfügung. Bei 20 Prozent Zuschuss wäre also Platz für Projekte im Gesamtumfang von immerhin einer Million Euro.                                      

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