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Forstbetrieb Rothenburg: Hoher Bedarf besteht

Der Forstbetrieb Rothenburg ist ein attraktiver Arbeitgeber - 01.10.2018 10:34 Uhr

Auf eine erfolgreiche Ausbildung freuen sich (v.l.): Walter Stephan (Forstwirtschaftsmeister und Ausbilder), Hermann Jacobs (Beauftragter Forstwirte), Joseph Emmrich, Max Uhlig, Jens Busch, Philipp Krause (Auszubildende) und Norbert Flierl (Forstbetriebsleiter). © privat


Die neuen "Forst-Lehrlinge" Max Uhlig aus Rothenburg, Joseph Emmrich aus Finne-Bilroda (Sachsen-Anhalt), Philipp Krause aus Münchsteinach bei Neustadt und Jens Busch aus Vorderbreitenthann bei Feuchtwangen absolvierten die vergangenen drei Wochen den üblichen Einführungslehrgang am Fortbildungszentrum Buchenbühl der Bayerischen Staatsforsten. 

Nun werden sie von Forstwirtschaftsmeister Walter Stephan im nahegelegenen Forstrevier Nordenberg sowie der noch fertig zu stellenden Ausbildungswerkstatt in Neusitz auf ihren grünen Traumberuf vorbereitet. 

Die Nachwuchskräfte gliedern sich in die sogenannte Ausbildungsrotte mit den drei Kollegen des Vorgängerjahrganges 2017 ein. Im Rahmen einer dualen Ausbildung, einerseits im Forstbetrieb, andererseits in der Berufsschule in Neunburg vorm Wald sowie ergänzt durch Fortbildungsseminare in Buchenbühl werden die jungen Männer auf die vielfältigsten Arbeiten im und um den Wald eingeführt.

Neben der Holzernte nehmen die Arbeitsfelder Pflanzung und Pflege der jungen Wälder in Zeiten des Klimawandels und des notwendigen Waldumbaus in klimastabile Misch­wälder eine besondere Rolle ein, wie es heißt. Ebenso haben die Naturschutz- und Erholungsaufgaben einen zunehmenden Stellenwert.  

Der Forstbetrieb Rothenburg ist einer von insgesamt 22 Ausbildungsbetrieben der Bayerischen Staatsfors­ten, die heuer mit insgesamt 63 Forst-Azubis eine Rekordzahl eingestellt haben. Die freien Lehrlingsstellen werden jährlich im Januar nach einem handwerklichen Eignungstest und einem  Bewerbungsgespräch vergeben. "Ich freue mich, dass wir bisher zahlreiche Bewerbungen hatten und hoffen dies auch für den Einstellungsjahrgang 2019", so Forstbetriebsleiter Norbert Flierl. Die Übernahmemöglichkeiten am hiesigen Forstbetrieb sind derzeit sehr gut, da durch altersbedingtes Ausscheiden hoher Bedarf ist, das Forstwirt-Team weiter zu verjüngen.

Der Forstbetrieb Rothenburg bewirtschaftet auf einer Fläche von etwa 20000 Hektar die Staatswälder der Landkreise Ansbach und Fürth sowie Teilflächen der Landkreise Neustadt/Aisch- Bad Windsheim und Weißenburg-Gunzenhausen. Der jährlich nachhaltige Einschlag beziffert sich auf 120000 Festmeter, davon jeweils ein Drittel Fichte, Kiefer und Laubholz. 

Langfristiges Ziel bei der Waldbewirtschaftung ist der Umbau der überwiegend naturfernen Nadelholzwälder in naturnahe laubholzreiche Mischwälder. Darüber hinaus ist es die Aufgabe, die Nachfrage nach Holz aus heimischen Wäldern zu erfüllen, aber nur soweit es dem Grundsatz der Nachhaltigkeit entspricht. Das bedeutet, dass nicht mehr genutzt wird als nachwächst. Der Forstbetrieb Rothenburg beschäftigt insgesamt 55 Mitarbeiter in seinen neun Forstrevieren, die auf der Fläche verteilt sind.  

nf

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