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Großer Tag für Wörnitz: Kita-Erweiterung eingeweiht

Zur Feier des Tages gab es ein Freudenfest mit tierischen Akzenten - 17.09.2018 13:53 Uhr

Großer Augenblick: Gemeinsames Durchschneiden des Bandes. © Weber


Wörnitz hat allen Grund zur Freude. Mit dem Erweiterungsprojekt steht nun – vorausgesetzt die derzeitige Geburtenwelle hält nicht zu lange an oder verstärkt sich sogar noch – für alle Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung bis weit hinein in die kommenden Jahre ein Betreuungsplatz zur Verfügung.

Die politische Gemeinde hat unter Bürgermeister Karl Beck als Baulastträger für die von der Kirchengemeinde unter Pfarrer Werner Maurer betriebene Einrichtung viel Geld in die Hand genommen, um am bisherigen Standort die entsprechenden Kapazitäten aufzustocken.

Jetzt gibt es dort insgesamt 84 Regelplätze, 30 Krippenplätze und 20 weitere Plätze zur Betreuung von Schulkindern. Im Erweiterungsprojekt enthalten ist unter anderem auch eine rund 500.000 Euro teure Mensa, die allerdings nicht staatlich gefördert wird.

Überraschungsgeschenk der Gemeinde

In seiner Ansprache bei der Feier ging das Gemeindeoberhaupt davon aus, dass das Projekt einschließlich eines gleich mit angelegten großen Parkplatzes unter dem Strich zwischen 2,3 und 2,4 Millionen Euro kosten wird. Die oft propagierten Förderquoten seien eine Mär. München komme für die Erweiterung gerade mal zu 41 Prozent auf.

Es gab ein Überraschungsgeschenk der Gemeinde. Die Kinder der Einrichtung durften und dürfen sich über eine große, aus Holz geschnitzte Kuh freuen. Sie erträgt geduldig, dass auf ihr begeistert herumgeklettert wird.

Von Seiten des planenden, ausführugenden und bauleitenden Büros hatten Christian Stein und seine Frau Julia zur Feier des Tages als Präsent den Hund „Polly“ in Handpuppen-Version mitgebracht. Er freundete sich gleich mit „Pauline“ an, der bei den Kleinen der Einrichtung so beliebten Handpuppe der Kindertagesstätte.

Viel Lob gab es im Festzelt sowohl für die gute Zusammenarbeit als auch für die Leistung der beteiligten Firmen. Auch der Elternbeiratsvorsitzende Markus Unger kam zu Wort. Die Baukosten würden nach dem derzeitigen Stand voraussichtlich zwischen 1,9 und 2 Millionen Euro liegen, prognostizierte Christian Stein.

"Kinder sind die Zukunft"

Die Einweihung nutzte Landrat Dr. Jürgen Ludwig als Gelegenheit, die Bedeutung des Projekts zu unterstreichen, zum einen allgemein gesehen und zum anderen für Wörnitz: „Kinder sind für die Gesellschaft die Zukunft.“ Er spendierte fürs Außengelände einen jungen Apfelbaum, der nächste Woche angeliefert wird. Auch der Schillingsfürster Bürgermeister Michael Trzybinski hatte mit seinem Bäumchen als Mitbringsel die Sympathien auf seiner Seite.

Jetzt seien sie und ihre Kolleginnen am Zug. Sie hätten dafür zu sorgen, dass sich hier alle wohlfühlen, betonte Kita-Leiterin Michaela Gögelein. Sie durfte aus der Hand des Bürgermeisters einen Blumenstrauß als Anerkennung für ihr Engagement in Sachen Bau entgegennehmen. Dann ging’s vom Zelt hinüber vor den neuen Eingang der Kita. Dort erfreuten die Kinder mit einem Bändertanz.

Mit dem gemeinsamen Durchschneiden des Bandes und der Segnung durch Pfarrer Werner Maurer wurde die Erweiterung ihrer Bestimmung übergeben. Das Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen boten gute Gelegenheit für Gespräche. Im Anschluss bestand Möglichkeit zur Besichtigung des Projekts. 

ww

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