Donnerstag, 19.09.2019

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Jungfeuerwehren probten Zusammenarbeit für Ernstfall

Rund 50 Floriansjünger starteten am Alten Bahnhof in Bockenfeld - 25.09.2018 17:38 Uhr

Feuerwehr-Führungskräfte sowie Bürgermeister der Gemeinden der teilnehmenden Wehren wohnen der gemeinsamen Übung bei. © privat


Neben Stadtbrandinspektor Jürgen Holstein und Stadtbrandmeister Manuel Gerig aus Rothenburg begleiteten Kreisbrandmeister Johannes Hofmann und Kreisbrandinspektor Gerd Meier den Übungseinsatz. Gebsattels Bürgermeister Gerd Rößler begrüßte, auch im Namen seines Amtskollegen Richard Strauß aus Geslau, die Jugendlichen und ihre Betreuer.

Gerade im zurückliegenden Sommer habe es viele Einsätze der Feuerwehren in der Gemeinde Gebsattel und im Altlandkreis gegeben, so der Bürgermeister. Er dankte den Organisatoren und den jungen Menschen für ihr Engagement zum Wohle der Gemeinden und ihren Bürgern.

"Dichter Rauch quillt aus einer Scheune, möglicherweise befinden sich noch Personen im Gebäude", so die Meldung an die Jungwehren. Mit Blaulicht und Sirene starten die Feuerwehrautos, die jeweiligen Kommandanten koordinieren die Einsatzorte. Dann geht alles Schlag auf Schlag. Während die Bettenfelder hinunter zur Tauber fahren, um dort eine Wasserpumpe zu installieren, wird in der Nähe des Brandortes ein Bassin errichtet.

Mit großem Druck stürzt das Tauberwasser in das Auffangbecken. Während sich das Becken füllt, wird bereits gelöscht – 1200 Liter Wasser befinden sich im Tank des Löschzugs. Eine weitere Truppe sucht nach den Verletzten. Die Floriansjünger sind mit Übungsmasken ausgerüstet und retten tatsächlich eine Frau mit Kleinkind aus der Scheune. Bisher sind nur zwölf Minuten seit Auslösen des Alarms vergangen. Mittlerweile ist auch das Bassin gefüllt. Mit Tauberwasser kann der Brand nun endgültig gefüllt werden.

Unverzichtbar für Gemeinden

Kreisbrandinspektor Gerd Meier ist voll des Lobes und appelliert an die Jugendlichen, der Feuerwehr treu zu bleiben. Ihr Einsatz sei unverzichtbar für die Gemeinden. Sven Borchert, Gruppenführer aus Gebsattel, leitet die Nachbesprechung, klärt offene Fragen und reflektiert das Geschehen.

Der Einsatz ist zu Ende, die Pumpen, Gerätschaften und Schläuche sind wieder verstaut, doch zu einer gelungenen Feuerwehrübung gehört auch das Pflegen der Gemeinschaft – und so lud Bürgermeister Gerd Rößler die Jungfeuerwehrler anschließend noch zum geselligen Pizza­essen ein. 

sw

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