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Mehr Platz für die Kleinen im St. Martin Kindergarten

Große Nachfrage zwingt Buch am Wald zur Erweiterung des Kindergartens - 20.07.2016 16:59 Uhr

Bürgermeister Friedrich Priester begutachtet den Baufortschritt der Kindergartenerweiterung.

20.07.2016 © Leidenberger


Die Vorbereitungen begannen im Frühjahr 2015 und kürzlich fiel der Startschuss: Die Bauarbeiten zur Kindergarten-Erweiterung in Buch am Wald sind in vollem Gange. In zwei Abschnitte ist der Anbau gegliedert. Nach Norden wird ein zweiter Krippengruppenraum gebaut, in dem die Ein- bis Dreijährigen betreut werden, und nach Osten soll Platz für eine Regelgruppe, einen Büro- und Sozialraum für das Personal und eine behindertengerechte Toilette entstehen.

"Aufgrund der Bedarfsplanung mit Befragung der Eltern im Herbst 2013 wird die Erweiterung unseres Kindergartens nötig", sagt Bürgermeister Friedrich Priester. Bisher hat man sich aufgrund der gesteigerten Nachfrage mit Containern beholfen, die im vergangenen Jahr  in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ansbach aufgestellt wurden.

"Gleich angebaut"

Übergangslösung wegen großer Nachfrage nach Betreuung: Container als Gruppenräume.

20.07.2016 © Leidenberger


Im Zuge der Ausbauphase aufgrund  des gesetzlichen Anspruchs auf einen Betreuungsplatz 2013, wurde bereits ein Gruppenraum krippenkindergerecht umgebaut, allerdings übersteige die momentane Nachfrage die vorhandenen Kapazitäten. "Wäre diese Entwicklung damals absehbar gewesen, hätte man gleich angebaut", so das Gemeindeoberhaupt.

Die Vorbereitungen zu den Baumaßnahmen begannen bereits im Frühjahr 2015, als die Beschlüsse zu Landerwerb und Verlegung des Fußweges nördlich des Kindergartens beschlossen wurden. Der Fußweg konnte dann im November vor Wintereinbruch noch verlegt werden. Mit Entfernung des alten Öltanks und Einbau eines neuen Gastanks haben die tatsächlichen Bauarbeiten im April dieses Jahres begonnen.

1,2 Millionen Euro Projekt

Das 1,2 Millionen Euro Projekt, das von der Regierung Mittelfranken und von der politischen Gemeinde jeweils etwa zur Hälfte finanziert wird, verläuft bisher planmäßig. Die neue Krippengruppe solle bereits bis Herbst dieses Jahres fertig gestellt sein, so Bürgermeister Priester. Da die Bauarbeiten vor allem am Eingangsbereich stattfinden, kann der Kindergartenalltag weitgehend normal weiterlaufen. Aber nur weitgehend, da sich eine Sache trotzdem deutlich verändert habe.

"„Unsere Kinder  sind fasziniert von den Baumaschinen und können gar nicht genug davon sehen", schmunzelt Bürgermeister Friedrich Priester.
Die Betreuungseinrichtung steht unter der Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde. Die politische Gemeinde ist jedoch nach dem Kindergartenfinanzierungsgesetz neben dem Freistaat am Zuge beim Bauprojekt.

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