Montag, 21.10.2019

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Produktpräsentation im Steinbruchgelände

Baumaschinenhersteller Terex führte sein Neuheiten vor - 07.04.2011 13:31 Uhr

Mit der deutschen Sparte „Kompakte Baumaschinen“ warb der Baumaschinenhersteller bereits im letzten Jahr auf der internationalen Fachmesse „Bauma“ in München für seine neuen Radlader, Mini-, Ketten- und Radbagger. Am Standort Crailsheim entstand ein zentrales, hocheffizientes Produktions­werk.

Von einer im Steinbruchgelände aufgebauten Tribüne verfolgten die eingeladenen Händler die Baumaschinenvorführungen. © Schäfer


Rund 4,5 Millionen Dollar investierte der Konzern in die neue Montagehalle für Midi- und Mobilbagger und in die Modernisierung der Radla­der-Endfertigung sowie in eine neue Lackieranlage und in die Ver­besserung der Produktionsabläufe: vom Einkauf über die Montage bis zum Vertrieb.

Mit der Verlagerung der Minibaggerproduktion nach Crailsheim, wo seit Jahrzehnten die Heimat des sehr gut nachgefragten Radladers ist, verlor Ro­then­burg im letzten Jahr über neun­zig Arbeitsplätze. Im Dezember wurde auch die Mobil- und Midibagger-Belegschaft abgezogen.

Verblieben sind am Stand­ort etwa vier­undachtzig Mitarbeiter in zwei Te­rex-Betrieben: die Terex GmbH, eingetragen in Dortmund, und die Terex Deutschland GmbH in Bad Schönborn mit den Geschäftsbereichen Service be­zieh­ungs­weise Ersatzteile. Die Zentrale der Ersatzteilversorgung soll in Rothenburg eine weitere Auf­wertung erfahren, heißt es.

In den nächsten Monaten baut Terex in Crailsheim ein Besucher-Empfangs­zentrum und investiert in die Außenanlagen. Ein neues Testgelände steht dann Kunden ebenso zur Verfügung wie die Abteilung „Entwicklung und Versuch“ sowie der Prototypenfertigung. Auch die Langenburger Tunnel- und Sondermaschinen ziehen nach Crailsheim.

In Langenburg verbleiben die Hauptverwaltung und die Zylinderfertigung mit 200 Beschäftigten. In Crailsheim vergrößerte sich die Belegschaft auf rund 350 Mitarbeiter. „Durch eine konsequente Kontrolle der Bestände im Werk und bei den Händlern gelang es Terex in schwieriger Zeit 2009 und Anfang 2010 „Marktanteile hinzu zu ge­winnen.“

Baumaschinen in der Wirtschaftskrise

Wie die gesamte Baumaschinenindustrie war auch Terex Deutschland von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen und lieferte im letz­ten Jahr knapp 3000 Maschinen aus. Seit Monaten seien die Auftragsein­gänge „bestens“. Deshalb steigt die Produktion „um ein Drittel.“

Den höchsten Anteil im Produktionsplan haben die Radlader (fast 45 Prozent), gefolgt von den Minibaggern unterschiedlicher Größen (deutlich mehr als 30 Prozent), die Mobilbagger (etwa 13 Prozent) und die Raupenbagger (11 Prozent). Das Werk Crailsheim ist auf fünftausend und mehr Maschinen ausgelegt.

Technologie für Stille

Zum Einsatz kommen die Hoch­leistungsprodukte für Erdbewegungen, im Straßen- und Tunnelbau, in der Industrie, Land- Forst- und Energie­wirt­schaft. Bei den Vorführungen wurden den Händlern im Bettenfelder Steinbruch die technischen Neuheiten beim Fahren und Manövrieren in der Schotterlandschaft und in unebenem Gelände demonstriert. Qualität, Leistung und Geschicklichkeit der Maschinen haben sich weiter verbessert, aber auch der Komfort.

Etwa durch „Silencerblocks“, die Vibrationen schlucken und Maschinengeräusche in der Fah­rerkabine weitgehend absor­bieren. Verköstigt wurden die Firmenkunden durch einen Partyservice vor Ort in einem Zelt und abends in einem Gasthof. sis

sis

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