Mittwoch, 13.11.2019

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Sangesfreude pur beim Bergfest

Stettberger Traditionsveranstaltung schon in der 49. Auflage - 28.07.2011 11:30 Uhr

Ende Juli Schauplatz des Bergfestes: der Stettberger Steinbruch. Die Nordenberger singen gerade.  © Fotos: Rößler


Im Jahr 1955, also bereits ein Jahr nach Gründung des Gesangvereins Stettberg-Cadolzhofen wurde das erste Stettberger Bergfest gefeiert. Eine Veranstaltung, die seitdem mit großem Engagement und Einsatz der Mitglieder des Gesangvereins alljährlich wieder organisiert wird. Bereits zum 49. Mal hieß der Gesangverein Stettberg-Cadolzhofen nun seine Gäste willkommen. „In den vergangenen Jahren seit der ersten Veranstaltung musste das Bergfest aufgrund von schlechtem Wetter nur sieben Mal abgesagt werden“, so Chorleiter Herbert Knäulein.

Da es weder zu dem Veranstaltungstermin, noch zum Veranstaltungsort, dem idyllischen alten Stettberger Steinbruch, eine Alternative gibt, wurde das Bergfest nur bei extrem schlechten Wetterbedingungen kurzfristig telefonisch bei den angemeldeten Gesangvereinen abgesetzt. Das Stettberger Bergfest ist ein Stelldichein der aktiven Freizeitchöre aus der Sängergruppe Rothenburg. Alljährlich werden rund 30 Gesangvereine eingeladen und letztendlich sind dann immer bis zu 15 Vereine am Freundschaftssingen beteiligt. „15 Vereine sind auch das Maximum, was für den zeitlichen und örtlichen Rahmen an unserem Bergfest machbar ist“, erklärt uns der aktuelle Vereinsvorsitzende Jürgen Baumann.

Neben den Gesangvereinen und Chören der Sängergruppe Rothenburg aus Gebsattel, Schweinsdorf, Geslau, Nordenberg, Hartershofen und Windelsbach waren auch aus den benachbarten Sängergruppen der Männergesangverein Oberdachstetten, der Freizeitchor Westheim und der MGV Ippesheim zu Gast beim diesjährigen Bergfest der Stettberger. Ehrungen des Fränkischen Sängerbundes gingen an Josef Pippinger für 50 Jahre aktives Singen beim Gesangverein „Frohsinn“ Gebsattel. Herbert Knäulein, der den Gesangverein Stettberg-Cadolzhofen bereits seit 43 Jahren als Chorleiter führt, wurde für sein zusätzliches Engagement, 25 Jahre Chorleitung bei den Gebsattler Sängern ausgezeichnet.

Nach dem Freundschaftssingen sorgte Klaus Hofacker für die musikalische Unterhaltung. Bis in die Abendstunden saßen die Freunde des Liedes beisammen in geselliger Runde. Die 20 aktiven Mitglieder des Vereins freuten sich über die Resonanz und das alljährliche Zusammentreffen mit anderen Vereinen im Stettberger Steinbruch. Sie wünschen sich bereits jetzt für die 50. Veranstaltung und das Jubiläum im nächsten Jahr ideale Bedingungen und viele Gäste. Nach dem Motto des Eröffnungslieds „Frohe Lieder lasst erklingen“, vorgetragen vom Gemeinschafts­chor Gebsattel und Stettberg-Cadolzhofen unter Leitung von Herbert Knäulein, war dieses Stettberger Bergfest in der 49. Auflage eine schöne Veranstaltung für alle Freunde des Deutschen und Fränkischen Liedgutes.

 

mr

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