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Welpenschmuggel auf der A7: Zehn kleine Malteser gerettet

Rumänischer Pkw kam Schleierfahndern verdächtig vor - 22.01.2021 10:27 Uhr

Insgesamt zehn kleine Malteserwelpen wurden sichergestellt.

22.01.2021 © Verkehrsinspektion Ansbach


Ein Fahrzeug mit rumänischen Kennzeichen war Beamten auf der A7 aufgefallen. Sie wollten das Fahrzeug kontrollieren, der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen. An der Anschlussstelle Wörnitz fuhr der Pkw von der Autobahn ab und in eine Wohngebiet in Walkersdorf. Dort konnte die Polizei das Fahrzeug anhalten und kontrollieren. Neben zwei Männern im Alter von 21 und 40 Jahren fanden sie im Fußraum des Fahrers auch zwei Hundewelpen - vorerst.

Keine Papiere

Die zwei kleinen Welpen der Rasse "Malteser" waren augenscheinlich erst wenige Wochen alt. Die beiden Männer erzählten den Beamten, dass ihnen die Hunde vor der Abfahrt aus Rumänien geschenkt worden seien, Papiere hätten sie allerdings keine. Ein Hund dieser Rasse ist nach ersten Recherchen der Polizei knapp 2.500 Euro Wert.

Die Ansbacher Polizisten brachten die Welpen zunächst auf ihr Revier und fütterten sie. 

22.01.2021 © Verkehrsinspektion Ansbach


Ein ganzer Wurf

Die Angaben der Fahrer weckten Misstrauen bei den Polizisten, weshalb sie das gesamte Fahrzeug untersuchten. Dabei fanden sie acht weitere Welpen. Die Polizei nahm die Tiere an sich, versorgten sie und brachten auf das Polizeiareal an der Schlesierstraße. Am Freitag wurden sie dem zuständigen Veterinäramt in Ansbach übergeben, von dort werden sie ins Tierheim gebracht.

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Derzeit vermutet die Polizei hinter dem Fund einen illegalen Welpenschmuggel. Gegen die beiden Männer wird nun wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie das Infektionsschutzgesetzt ermittelt. Sie konnten keinen aktuellen Corona-Negativtest vorweisen, der zur Einreise nach Deutschland derzeit erforderlich ist.


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ndw

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