Sonntag, 23.02.2020

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Schlägerei im Stau nach Auffahrunfall auf A3

Wegen Verkehrsbehinderungen erhitzten sich die Gemüter - 22.01.2020 16:33 Uhr

Nach einem LKW-Auffahrunfall auf der A3 und der damit verbundenen Sperrung von zwei Fahrspuren kam es zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Nord und Erlangen-Tennenlohe zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

In diesem Rückstau erhitzten sich die Gemüter der Stauteilnehmer und gipfelten in einer handfesten Auseinandersetzung. Ein 34-jähriger Fahrer versuchte mit seinem PKW über den Pannenstreifen die Autobahn zu verlassen. Das wollte ein dahinterstehender Lkw-Fahrer verhindern und fuhr mit seinem Vierzigtonner mittig auf den Standstreifen. Ein Vorbeikommen war somit nicht mehr möglich.

Nachdem der Verkehr zum Stehen kam, verließ der Autofahrer sein Fahrzeug und wollte den Lkw-Fahrer bitten, doch zurück auf die rechte Spur zu fahren. Statt dieser Bitte nachzukommen stieß er den 34-Jährigen gegen einen Lkw, schlug ihm dann mit der Faust ins Gesicht und trat ihm auch noch mit dem Fuß in den Bauch. Das anschließende Gerangel der Beiden konnte nur durch hinzukommende Zeugen getrennt werden. Der Beschuldigte ließ vom Geschädigten ab, stieg in seinen Sattelzug und konnte sich im zähfließenden Verkehr entfernen.

Allerdings konnte der 58-jährige Lkw-Fahrer von der Verkehrspolizei Erlangen aufgrund des abgelesenen Kennzeichens ermittelt werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung. Der Autofahrer erlitt Schmerzen und Prellungen.


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woe

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