Donnerstag, 26.11.2020

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Autobahn A6: In fünf Jahren zum langersehnten Lärmschutz

Jahrelang gab es hier Staus - 24.10.2020 06:18 Uhr

Die Baustelle zog sich über 6,2 Kilometer zwischen den Anschlussstellen Roth und Schwabach West. Dies ist die Verlängerung des sechsspurigen Ausbaus von Nürnberg kommend in Richtung Westen.

23.10.2020 © Foto: Robert Gerner


Donnerstag, 21. April 2016: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt den Spatenstich für den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A6 zwischen den Anschlussstellen Roth und Schwabach-West.

Damit endet eine in Schwabach fast 30 Jahre lang geführte Diskussion. Und es beginnt ein Projekt, ohne das es für die Stadt keinen Lärmschutz gegeben hätte.

Spektakuläre Abrissarbeiten in der Nacht: Im Bereich Schwabach mussten die alten Brücken weichen und durch breitere Bauwerke ersetzt werden. Dieses Foto entstand im November 2016 in der Straße „An der Autobahn“.

23.10.2020 © Foto: Jürgen Karg



Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.


Wegen Abstimmungsproblemen mit der Bahn beim Brückenbau über die Bahnlinie hat sich die Bauzeit zwar um ein Jahr verlängert. Doch das konnte die Stimmung nun bei der offiziellen Freigabe durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nicht trüben. (Siehe Bericht auf der ersten Lokalseite)

Der Lückenschluss: Die letzten Betonelemente für die bis zu 13 Meter hohen Wälle. Hinzu kam „Flüsterasphalt“, auf dem der Verkehr seit 1. September ungehindert rollt.

23.10.2020 © Foto: Jürgen Karg


Fünf Jahre mit Staus, Behinderungen und auch schweren Verkehrsunfällen sind vorüber. Dafür fließt der Verkehr nun leiser und flüssiger. Und: Die Stadt Schwabach kann dank des Lärmschutzes sogar ein neues Wohngebiet in Forsthof planen.

gw

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