Blähschlamm verhindern

3.1.2012, 08:26 Uhr
Wendelsteins Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Werner Langhans (links) und Klärwerksmeister Heinrich Rabus (rechts) begutachten den neuen „Dolomitreaktor“ in der Kläranlage bei Kleinschwarzenlohe.

© oh Wendelsteins Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Werner Langhans (links) und Klärwerksmeister Heinrich Rabus (rechts) begutachten den neuen „Dolomitreaktor“ in der Kläranlage bei Kleinschwarzenlohe.

Die Anlage reichert das Abwasser mit Calcium und Magnesium — dies sind Grundsubstanzen des Minerals Dolomit — an. Damit wird der biologische Klärprozess optimiert.

Kläranlagenmeister Heinrich Rabus erläuterte Bürgermeister und Zweckverbandsvorsitzendem Werner Langhans bei einem Ortstermin die Funktions- und Wirkungsweise der neuen Technik. Mit Hilfe der jetzt möglichen Wasseraufbereitung soll das Entstehen von Blähschlamm besser kontrolliert und eingedämmt werden.

Ein Prozessingenieur hat dem Zweckverband die 45000-Euro-Investition empfohlen. Viele Kläranlagen leiden unter dem Phänomen der Blähschlammbildung, dessen Ursache auf massive Überpopulation von Fadenbakterien zurück geht.

Die Installation des Dolomitreaktors bildet den Anfang eines technischen Maßnahmenpakets, das in den kommenden Jahren umgesetzt wird. Ziel ist es, die Abwasserqualität weiter zu verbessern. Eine wirkungsvolle Abwasserreinigung ist, ebenso wie die Trinkwasserversorgung, eine wichtige kommunale Aufgabe und ein Grundbedürfnis unserer Zivilisation.

Das Geld der Gebührenzahler sei hier sinnvoll und verantwortlich angelegt, so Verbandsvorsitzender Werner Langhans.

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