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Bögl zieht Rohrvortrieb aus Schwabach ab nach Sengenthal

Die Unternehmenssparte zieht in die Firmenzentrale um. - 31.01.2021 16:54 Uhr

Die Bögl-Sparte Rohrvortrieb wird von Schwabach nach Sengenthal verlegt.

31.01.2021 © Foto: Roland Fengler


Der unterirdische Bau von Rohrleitungen nimmt einen immer größeren Anteil am modernen Kanal-, Rohrleitungs- und Leitungsbau ein. Teils marode Kanalisations- und Leitungssysteme in den Städten und eine dichter werdende Bebauung der Siedlungen verlangen zunehmend nach dieser Bauweise. Der Rohrvortrieb gilt als die derzeit umweltfreundlichste Bauweise und hat sich zunehmend zu einer wirtschaftlichen Alternative zum konventionellen offenen Rohrgraben entwickelt.

Bögl-Rohrvortrieb gibt es seit 35 Jahren

Die 35 Jahre alte Sparte Rohrvortrieb bei Max Bögl ist eine Spezialabteilung innerhalb des Bereichs Tunnelbau. Der Sitz dieser Unternehmes-Sparte war bislang Schwabach

Mit etwa 55 Beschäftigten ist der Rohrvortrieb von Bögl an zahlreichen Bauprojekten jeglicher Dimensionen und Schwierigkeitsgrade im In- und Ausland beteiligt – von der Planung und Durchführung von Vortrieben bis hin zu Konstruktion, Bau, Vermietung und Verkauf kompletter Vortriebsausrüstungen.

Technik aus eigenem Haus

Die gesamte Maschinentechnik wird im eigenen Haus entwickelt, konstruiert, hergestellt oder den projektspezifischen Gegebenheiten vor Ort angepasst und umgebaut.

Die Firmengruppe Max Bögl verfolge mit ihrer Unternehmensstrategie Bau+X unter anderem strukturelle und organisatorische Verbesserungen durch Nutzung vorhandener Fertigungs- und Logistikkapazitäten. In diesem Zuge wurde die Umsiedlung des Fachbereiches Rohrvortrieb an den Hauptsitz der Firmengruppe nach Sengenthal beschlossen, teilt Bögl-Pressesprecher Jürgen Kotzbauer auf Anfrage mit.

Auf Baustellen in ganz Deutschland

Der überwiegende Teil der Belegschaft sei im Projektgeschäft tätig und somit die wesentliche Zeit auf Baustellen im Bundesgebiet tätig, so Kotzbauer weiter. Für sie würden sich durch den Umzug von Schwabach nach Sengenthal keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Für den anderen Teil der Belegschaft habe der neue Standort neben den Fachthemen noch viele weitere Vorteile. Zum einen ziehe der Fachbereich in moderne Fertigungshallen ein zum anderen stehe am Standort Sengenthal eine große Werkskantine, Kioske und eine Cafeteria zur Verfügung.

"In Bezug auf das Grundstück können wir noch keine Aussage treffen, da hierzu noch keine konkreten Planungen vorgenommen wurden" schließt die Mitteilung.

Einer von 30 Bögl-Standorten in Deutschland

Der Standort Schwabach ist einer von 30 Bögl-Standorten in Deutschland. Die Zentrale der Firmengruppe Max Bögl liegt in Sengenthal bei Neumarkt.

Mit über 6500 hoch qualifizierten Mitarbeitern an weltweit mehr als 35 Standorten und einem Jahresumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro zählt die 1929 gegründete Firma Max Bögl zu den größten Bau-, Technik- und Dienstleistungsunternehmen der deutschen Bauindustrie.

GUNTHER HESS

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