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Freitag, 25.09.2020

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Coronazahlen: So sieht es im Landkreis Roth aus

Es gibt einzelne Fälle, doch die sind auf viele Gemeinden verteilt - 15.09.2020 14:30 Uhr

Derzeit wird fleißig auf das Coronavirus getestet (hier ein Themenbild aus Saarbrücken). Im Landkreis gibt es derzeit keinen Hotspot.

© BeckerBredel via www.imago-images.de


Demnach fiel im gesamten Landkreis Roth in den vergangenen zwei Wochen bei 17 Frauen und Männern ein Test auf Covid-19 positiv aus. Innerhalb des Kreises lässt sich dabei kein Hotspot ausmachen. Die Betroffenen kommen aus Roth (4), Wendelstein (3), Rednitzhembach (3), Hilpoltstein (2), Allersberg (2), Röttenbach (1), Kammerstein (1) und Rohr (1). Die anderen acht Gemeinden waren zuletzt überhaupt nicht tangiert.

Aktuell noch acht Infizierte

Selbst von diesen neuen Fällen gilt mehr als die Hälfte nach Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) wieder als genesen. Acht Männer und Frauen – wie gesagt: quer über den gesamten Kreis verstreut – werden noch als infiziert eingestuft.

Keiner von ihnen hat aber schwere Symptome, niemand muss in einem Krankenhaus behandelt werden. Die positiv Getesteten müssen allerdings in häuslicher Quarantäne bleiben, ebenso wie Leute, die direkten Kontakt mit ihnen hatten. Das sind nach Auskunft des Landratsamtes derzeit 70 Frauen, Männer und Kinder.

Insgesamt gab es im Kreis Roth seit Beginn der Pandemie 340 positive Coronatests, sieben ältere Bürger sind an oder in Verbindung mit dem Virus verstorben. Seit Ende April hat es aber keine Opfer mehr gegeben.

Stabile Lage in Schwabach

Für Schwabach weisen das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das RKI insgesamt 111 positive Tests aus. Auch hier ist die ganz überwiegende Zahl der Betroffenen längst wieder genesen. Schwabach hatte auf dem Höhepunkt der Krise zwei Todesfälle zu beklagen. Das liegt aber schon fast ein halbes Jahr zurück.

Die viel beachtete 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Ansteckungen gerechnet auf 100 000 Einwohner, lag in Schwabach am Dienstagmittag bei 12,3 im Landkreis bei 5,5. Der Warnwert liegt bei 35, der Grenzwert, der derzeit in Würzburg, Kaufbeuren und im Kreis Garmisch-Partenkirchen gerissen wird, bei 50.

 

ROBERT GERNER

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