Samstag, 17.04.2021

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Ein Duo als Glücksfall

Wolkersdorfer Kulturtage: Mozart mit Mariko Takazoè und Suyeon Kang - 24.10.2011 10:00 Uhr

Überzeugender Auftritt bei den Wolkersdorfer Kulturtagen: Mariko Takazoè entlockte dem Flügel geniale Mozart-Werke.

21.10.2011 © Waldmüller


Eine ungewöhnliche Kombination eines besonders charmanten Duos. Die beiden zierlichen Künstlerinnen lassen die Welt rund um Mozart wieder lebendig werden.

Spielerisch glitten die Finger Mariko Takazoès über die Tastatur des Flügels und entlockten diesem die lebendigen und charakteristischen Töne Mozarts. Diese nahm Suyeon Kang liebevoll auf und untermalte sie mit harmonischen Klängen der Violine. Viel Fleiß, Musikverständnis und Talent sind die Basis für den Erfolg der beiden Musikerinnen. Ihr Können durften sie bereits in vielen internationalen Konzerthäusern unter Beweis stellen und den anhaltenden Applaus in Empfang nehmen. Dass sie nun im Fränkischen lehren und Mariko Takazoè in Wolkersdorf lebt, war für die Veranstalter der Kulturtage ein Glücksfall.

„Mozartabend 5“ stand auf dem Programmheft. Mariko Takazoè hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, alle Mozartwerke konzertant zu interpretieren. Die ersten vier Konzerte waren in Schwabach und das fünfte nun bei den Kulturtagen in Wolkersdorf.

Auf den musikalischen Punkt brachte die japanische Pianistin Mariko Takazoè Mozarts Klaviersonaten in A-Dur (KV 331) und in F-Dur (KV 332) und ergänzte die Sonatenvariationen mit Chopins Walzer cis-moll Opus 64 und Ballade in f-moll Opus 52.

Im zweiten Teil hinterließen Mozarts Sonaten für Klavier und Violine in A-Dur (KV 305) und B-Dur (KV 378) besten Eindruck und die Musikerinnen erspielten sich eine große Zustimmung des Publikums. Elegant meisterten die Künstlerinnen die schwierigen Passagen und machten dabei Mozarts Charakter der großen Komplexität und Kompositionstechniken lebendig.

Das Publikum war begeistert. Zumal die Musikerinnen mitten unter ihnen saßen und somit zum Greifen nah waren. „Es ist ganz etwas Besonderes“, so eine Besucherin, „denn das Erleben der Töne und Schwingungen in einem kleinen Raum ist viel intensiver als in einem großen Konzertsaal“. Die Begeisterung der Zuhörer wurde mit zwei mitreißenden Zugaben belohnt.

„Ein grandioser Konzertabend“ titulierten die Besucher unisono den Mozartabend und zollten den Musikerinnen Respekt für das hohe Niveau. „Bravo“, sagte ein Zuhörer begeistert, „hier waren zwei Hochtalente zu Werke“.

KLAUS WALDMÜLLER

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