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Gegen ICE-Werk: "Der Mensch ist wichtiger"

Wendelsteins Bürgermeister würde die Pläne auf dem MUNA-Gelände ablehnen - 19.04.2021 14:00 Uhr

Es regt sich allerlei Widerstand gegen das geplante ICE-Instandhaltungswerk. Hier protestieren Bund Naturschutz und Anwohner aus Altenfurt vor dem Nürnberger Rathaus.

18.04.2021


Das neue ICE-Instandhaltungswerk in der Metropolregion Nürnberg bewegt nach wie vor die Gemüter. Bürgermeister Werner Langhans gab in der jüngsten Sitzung des Bau-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsausschusses des Marktgemeinderats eine Stellungnahme ab. Für ihn sei das höchste Schutzgut in dieser Angelegenheit der Mensch.

Mehrere Standorte im Gespräch

Die Deutsche Bahn untersucht derzeit mehrere Flächen in und um Nürnberg, um ein neues ICE-Instandhaltungswerk zu bauen. Mehrere Standorte sind im Gespräch. Zum Beispiel eine Fläche nahe Altenfelden direkt an der A 9. Noch wahrscheinlicher erscheint das ehemalige Heeresmunitionslager Feucht (MUNA) sowie ein Bereich südlich davon.

Von beiden wäre der Markt Wendelstein betroffen. In der Muna betreibt Wendelstein zusammen mit der Stadt Nürnberg und dem Markt Feucht einen Gewerbepark. Das Gelände südlich der Muna liegt noch näher an Wendelstein beziehungsweise Röthenbach/St.W.

Derzeit lägen noch keine umfassenden Informationen über den aktuellen Stand der Untersuchungen vor, berichtete Langhans dem Ausschuss. Es werde aber zeitnah ein Treffen mit Vertretern der Bahn, des Marktes Feucht, der Stadt Nürnberg und dem Markt Wendelstein geben. Er werde die Gelegenheit nutzen, um Informationen zu bekommen, inwieweit das Projekt Auswirkungen auf die Interessen des Marktes Wendelstein haben könne.

Auf dem laufenden halten

Sobald ausreichend Informationen vorliegen, werde er das Thema zur Beratung in den Marktgemeinderat bringen. "Ich persönlich spreche mit klar gegen einen Standort aus, bei dem Wendelsteiner Interessen beeinträchtigt werden", sagte der Rathauschef.

WENDELSTEIN GUNTHER HESS

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