Donnerstag, 21.11.2019

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Glosse: Die Baustelle III - Steine des Anstoßes

Der (hoffentlich) letzte Teil unserer Trilogie mit erstaunlichen Enthüllungen - 03.11.2019 05:58 Uhr

Schon wieder? Jawohl, unsere Baustellen-Geschichte hat noch einen dritten Teil bekommen.


Die ersten beiden Teile der Geschichte lesen Sie hier: Was ist los an der Baustelle am Spitalberg und Unsere kleine Baustelle, Vol. II.

Es ist, wie wir unter der Woche erfahren haben, noch nicht alles geklärt in dieser Sache.

Also: Für manche Leser ist es offenbar so rübergekommen, dass wir uns über die Bauarbeiter lustig machen wollen. Das ist absolut nicht der Fall!

Erstens: Wenn Menschen während der Arbeit singen, Musik hören und fröhlich sind, dann erfreut das jeden, der das Herz am rechten Fleck trägt. Gute Laune ist jedem zu gönnen. Außerdem haben die Bauarbeiter deutlich besser gesungen als die Kollegen jk und rj, die auch ab und zu während der Arbeit ihre persönliche Schlagerparade veranstalten.

Da ist was schief gelaufen

Zweitens, und das ist wichtiger: Ob die Arbeiter die Straße freitags asphaltieren und montags wieder aufmachen, um sie zu pflastern, das entscheiden sie nicht selbst. Offensichtlich ist da etwas schief gelaufen – und bei uns verdichten sich die Anzeichen, dass es tatsächlich etwas mit dem Termin von „Schwabach trempelt“ zu tun hatte.

Aber die Bauarbeiter können dafür natürlich am allerwenigsten. Wenn sie gesagt bekommen, sie sollen asphaltieren, dann tun sie es auch. Würden sie es nicht tun, dann wären sie schlechte Arbeiter. Es bleibt die Tatsache, dass wir nicht endgültig klären können, wer diese Sache versaubeutelt hat. Die Bauarbeiter waren es jedenfalls nicht.

Portugal? Gott sei Dank!

Etwas anderes können wir jedoch klären: Die Steine kommen aus Portugal! Diesmal haben wir gleich zwei glaubwürdige Quellen, es darf also als eine sichere Information gelten.

In der Redaktion herrscht deshalb ganz klar Erleichterung vor. So fließen unsere Steuergelder nicht wie vermutet an einen Steinbruch-Betreiber in Südchina – wo wer weiß was für Arbeitsbedingungen herrschen. Sondern zu unseren europäischen Freunden nach Portugal, die ganz bestimmt keine Kinder und nur ganz wenige Jugendliche in ihren Steinbrüchen arbeiten lassen.

So, jetzt ist aber Schluss damit, ich schreibe mich hier schon wieder um Kopf und Kragen. Nächste Woche suchen wir uns eine andere Baustelle.

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