Mittwoch, 29.01.2020

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„Grün-Weiße“ läuten die Jubiläums-Session ein

Premieren und hohe Gäste beim Auftakt in die närrische Zeit in Kleinschwarzenlohe - 23.11.2016 13:04 Uhr

Auch der Fanfarenzug als älteste Vereinsgruppe der „Grün-Weißen“ hatte bei der Auftaktsitzung seinen Auftritt.

Auch der Fanfarenzug als älteste Vereinsgruppe der „Grün-Weißen“ hatte bei der Auftaktsitzung seinen Auftritt. © Fotos: Ruthrof


Nach der Begrüßung durch Präsident Martin Weiser, der als Ehrengast Franz „Mecki“ Binder, den Ehrenpräsidenten des Fastnachtverbands Franken (FVF), willkommen hieß, präsentierten sich als erste Nachwuchsgarde die „Bambinos“ mit ihrem neuen Schautanz „Froschkönig“.

Der Vorstellung des Sessionsordens zum 44-jährigen Bestehen der „Grün-Weißen“ folgte der Marschtanz der Jugendgarde. Gleich als ersten Gastauftritt und nächste Premiere hatten die Gastgeber hohen Besuch mit Nina Chocholaty aus Markt Bibart. Sie begeisterte als „Drama-Queen“ auf der Suche nach der passenden Prinzessinnen-Krone innerhalb der fränkischen Spezialitätenlandschaft von der Karpfenprinzessin bis zur Meerrettichprinzessin.

Die Vorstellung der Eigengewächse setzte als erfolgreiches Junioren-Tanzpaar Anne und Paul Nestmeyer mit einem akrobatischen und figurenreichen Bühnentanz fort, danach bekam Junioren-Tanzmariechen Louisa Picker ebenfalls viel Applaus. Ein fester Bestandteil des Bühnenprogramms sind seit fünf Jahren auch die Auftritte von Katharina Weiser; diesmal hatte sie einiges über ihre bisher erste und wohl auch einzige Party zuhause zu berichten.

Vereinsvorsitzender Peter Pinzner zeichnete dann gemeinsam mit Präsident Martin Weiser Alexandra Bratenstein, Hedwig Kaltenecker, Jasmin Lerche, Martina Nestmeyer, Ines Picker, Denise Treibenreif, Katharina Weiser sowie Jürgen Forster mit dem Gründungsorden der „Grün-Weißen“ für ihre Verdienste als Aktive aus. Als weitere Überraschung präsentierten die Gastgeber schließlich ein neues Tanzmariechen-Duo: Tiffany Handrich und Diana Jungmann.

Gold für Martin Weiser

Von Franz „Mecki“ Binder moderiert, standen Ehrungen vom Fastnachtsverband und sogar vom Bund Deutscher Karnevalisten an. Für ihre Verdienste um die Faschingsgesellschaft „Grün-Weiß“ wurden dabei Alexandra Bratenstein, Carmen Hurst, Martina Nestmeyer, Petra Pölloth und Silvia Ratschmeier mit dem Jahresorden des FVF geehrt. Gemeinsam mit Petra Pölloth und Silvia Ratschmeier wurde Jouni Aikio mit der FVF-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und Silke Beck, Karin Kirschke und Natalie Peter sowie Michael Kirschke mit der FVF-Ehrennadel in Gold. Den Verdienstorden des FVF bekamen Cornelia Bittner und Wilhelm Gruber, und mit der höchsten Ehrung des FVF, dem „Till von Franken“, wurde Kathrin Leitermann ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung hatte sich „Mecki“ Binder bis zum Schluss aufgehoben: Für sein langjähriges Engagement bei den „Grün-Weißen“ zeichnete er Präsident Martin Weiser mit dem BDK-Orden in Gold aus.

Zwischen dem Schautanz „Tropical Island-Show“ der Jugendgarde als weiterem erfolgreichen Eigengewächs und dem Marschtanz der Aktivengarde begeisterte als gern gesehener Gast Tobias Klaus von den „Steiner Schlossgeistern“ mit seinen Erlebnissen und Gesangseinlagen auf der Suche nach dem günstigsten Urlaub, am besten, ohne selbst zahlen zu müssen.

Auch der Fanfarenzug als älteste Vereinsgruppe hatte seinen großen Auftritt bei der Auftaktsitzung, und als weitere Premiere des Abends erfreute die Juniorengarde mit ihrem neuen Schautanz „Banküberfall“. Sehr gut informiert über den Gastgeberverein und das aktuelle Geschehen in der Gemeinde Wendelstein war Oliver Tissot aus Nürnberg, der mit seinen Wortspielereien auch das fränkische Seelenleben und die Bedeutung Frankens für den Rest der Welt behandelte. Einen weiteren Höhepunkt bot die Gruppe „Lights’n voice“ vom Schwander Carnevalsclub mit ihrer Lichtervorführung in der abgedunkelten Halle.

Die „Heartbreakers“ als erfolgreiches Aushängeschild der Gastgeber präsentierten sich mit einem neuen Schautanz als „African Voodoo people“, während die Aktivengarde mit dem Schautanz „Candy“ die Vorstellung der Eigengewächse ergänzte. Den traditionellen Schlusspunkt setzte die „Wendengugge“ in der ihr eigenen lautstarken Weise. Sie trat nicht nur mit neuen Musikstücken auf, sondern erstmals auch in ihren neuen Kostümen.

JÖRG RUTHROF

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