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Sonntag, 15.09.2019

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Jörn Verleger zum IFA-Präsidenten gewählt

Ex-Vorsitzender des TSV Röthenbach/St.W. schreibt Geschichte. - 20.08.2019 09:11 Uhr

Jörn Verleger gibt künftig die Richtung im Weltverband der Faustballer an. Der Ex-Vorsitzende des TSV Röthenbach/St.W. ist damit der erste deutsche IFA-Präsident der Geschichte. © Foto: privat


Dieses Finale war eine Demonstration der Stärke: Mit einem 4:0-Erfolg (11:4, 11:4, 11:9, 11:5) gegen Österreich hat die Deutsche Faustball-Nationalmannschaft der Männer in Winterthur (Schweiz) den Weltmeistertitel gewonnen. Mit einer beeindruckenden Vorstellung auf allen Positionen ließ der Titelverteidiger vor knapp 6000 Zuschauern dem Herausforderer aus dem Nachbarland nicht den Hauch einer Chance und feiert nach nicht einmal 50 Minuten Spielzeit den dritten Weltmeistertitel in Folge. Insgesamt besuchten knapp 30 000 Zuschauer die Titelkämpfe, an denen 18 Teams von allen Kontinenten teilnahmen.

Jörn Verleger war in den vergangenen vier Jahren als Generalsekretär tätig und ist der erste deutsche IFA-Präsident der Geschichte. Hauptberuflich arbeitet Verleger als Geschäftsführer der Grünwalder Freizeitpark GmbH bei München. Seinen Posten als Generalsekretär übernimmt Christoph Oberlehner (Österreich).

Auch drei neue Vize-Präsidenten wurden gewählt. Einer davon ist Deutschlands Nationalangreifer Steve Schmutzler. Neben ihm wurden Giana Hexsel (Brasilien) und Vikki Buston (Neuseeland) gewählt. Bestätigt wurden Franz Iten (Schweiz) als Finanzreferent, Winfried Kronsteiner (Österreich) als Vorsitzender der Sportkommission sowie Alwin Oberkersch (Deutschland), Roger Willen (Schweiz), Rodrigo Böttger (Chile) und Kim Kruse (USA) als weitere Präsidiumsmitglieder.

Die nächste Faustball-WM der Männer 2023 wurde nach Mannheim vergeben. Die gemeinsame Bewerbung wird getragen von der Deutschen Faustball-Liga, der Stadt Mannheim, dem Faustballverein TV 1880 Käfertal sowie der International Fistball Association. Die Vorrunde findet im Rhein-Neckar Stadion statt und bietet ein Stadion mit 5000 Plätzen.

"Quantensprung" in der SAP-Arena?

Absolutes Highlight sind die Finaltage in der modernen SAP Arena, der Heimstätte der Rhein-Neckar Löwen (Handball) und der Adler Mannheim (Eishockey). Die Indoor Arena bietet Platz für 12 000 Zuschauer. Gespielt wird auf Naturrasen. Es wird das erste Faustball-Großevent in einer Halle auf Naturrasen sein. "Wir erwarten ein ausverkauftes Haus und einen Quantensprung in der Sportpräsentation und medialen Außenwirkung des Faustballsports", erklärt Jörn Verleger, der neue IFA-Präsident.

Außerdem wurde durch den Kongress die vorläufige Aufnahme der Mitgliedsverbände Neuseeland, Polen, Iran (alle 2016), Samoa (2018) sowie Hongkong, Fidschi und der Cook Inseln (alle 2019) bestätigt. Neben der WM-Vergabe der Männer nach Deutschland stellte sich auch Chile als Gastgeber der Frauen-Weltmeisterschaft 2020 vor. Die U18-WM findet im Jahr 2022 in Neuseeland statt. 

st

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