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Kirchweihfreude siegte über Dauerregen

Dietersdorfer Kärwaboum und -madli trotzten ihren Gästen zuliebe den Wetterunbilden - 11.07.2011 09:00 Uhr

Geschicklichkeit und Geschwindigkeit waren bei den im Zelt improvisierten Kärwaspielen angesagt.

08.07.2011 © Waldmüller


So stand zum Kirchweihbeginn am Freitag ein besonderer Bieranstich bevor. Es wurde nicht, wie traditionell gewohnt, ein Faß angestochen, sondern auf dem vorbereiteten Tisch standen drei Fässer – je ein Faß für eine politische Stadtratspartei. Als dann noch Oberbürgermeister Matthias Thürauf erschien, organisierten die Kärwaboum kurzerhand ein viertes Fass Bier. Und so wurde der Dietersdorfer Bieranstich zum Ereignis mit kleinem Wettbewerbscharakter.

Der Samstag stand im Zeichen des Schweißes. Mit vereinten Kräften fällten und schmückten die Kärwaboum und –madli den Baum. Bei der anschließenden Heimholung machte die Dietersdorfer Kärwatruppe in Wolkersdorf Halt, wo sie von den Wolkersdorfer Kärwaboum und -madli empfangen und zum gemeinsamen Essen eingeladen wurde. Gestärkt gingen anschließend die Dietersdorfer zu Werke und stellten ihren Baum in einer knappen halben Stunde wieder auf dem Kirchweihplatz Dietersdorf in die Senkrechte.

Der Sonntag fiel sprichwörtlich ins Wasser. Bei Dauerregen war es unmöglich, die im großen Stil vorbereiteten Kärwaspiele auf der Wiese durchzuführen. Und so organisierten die Dietersdorfer kurzerhand einen Alternativparcours im Zelt.

Mit einem Tischtennisball auf einem Löffel galt es über und unter Tische und Bänke zu klettern, Tischfußball zu spielen, einen Staffel- und Slalomlauf zu absolvieren und als Abschluss noch einen Nagel mit einem Rohrhammer in einen Baumstumpf zu schlagen. Wer die ruhigste Hand aufweisen konnte und Geschick hatte, hatte die wenigsten Fehlerpunkte. Das Kottensdorfer Kirchweihteam wurde vor den Reichenbachern und Reichelsdorfern Sieger.

kwa

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