Donnerstag, 21.11.2019

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LKW-Unfall: 24.000 Liter Klebstoff auf A6 ausgelaufen

Gefahrguttransporter kam bei Anschlussstelle Roth von der Fahrbahn ab - 21.05.2019 11:07 Uhr

Der quer liegende Transporter blockiert die gesamte Fahrbahn in Richtung Heilbronn. © Foto: Robert Gerner


Am Montagvormittag wurden Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht zu einer Unfallstelle auf der A 6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Anschlussstelle Roth gerufen. Dort war ein Tanklastzug aus ungeklärter Ursache zu weit nach rechts gekommen und auf die Betongleitwand gefahren, wodurch sich der Sattelzug überschlug. Beim Aufprall des Tankaufbaus auf die mittlere Fahrbahnabtrennung brach dieser hinter dem Führerhaus auseinander und es ergossen sich 24.000 Liter Klebstoff auf die Autobahn.

Ersthelfer bargen den 54-jährigen Lkw-Fahrer aus seiner Kabine. Dieser wurde zur weiteren Behandlung mit dem Rettungswagen ins Nürnberger Südklinikum eingeliefert. Während die Feuerwehr die Fahrbahn reinigte und die Autobahnmeisterei Fischbach die Unfallstelle absicherte, staute es sich in beide Fahrtrichtungen viele Kilometer zurück, da der Lkw die Mittelschutzplanke durchbrochen hatte und somit die A 6 für mehrere Stunden komplett gesperrt war.

Die Polizei versuchte, den Verkehr über eine Autobahnbrücke, die sich kurz nach dem Autobahnkreuz Nbg.-Süd befindet, umzuleiten. Der verständigte Lkw-Bergedienst wurde auf der Gegenfahrbahn durch den Stau gelotst, damit der Unfall-Lkw geborgen werden konnte. Auch ein Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamt wurde zur Unfallstelle gerufen, um die Umgebung rund um die Unfallstelle zu begutachten, da der Klebstoff beim Reinigen der Fahrbahnen in ein Regenrückhaltebecken gelaufen war. Dieser konnte allerdings Entwarnung geben, der ausgelaufene Klebstoff war als nicht gesundheitsschädlich deklariert.

Gegen 16.00 Uhr konnte eine Fahrbahn in Ri. Heilbronn wieder freigegeben werden, erst gegen 20 Uhr war die A 6 wieder ohne Störungen in beiden Fahrtrichtungen frei. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Infolge der umfangreichen Bergungsarbeiten waren die Autobahnen im Nürnberger Süden stundenlang blockiert, der Rückstau reichte bis auf die A 9 und die A 73 zurück.

Der Artikel wurde am 21. Mai um 11.07 Uhr aktualisiert.


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