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„Ortung IX“: Goldhände von Esther Moises fürs Wohnzimmer

Die Objekte der Künstlerin aus Salzburg können erworben werden - 26.08.2015 08:46 Uhr

Esther Moises‘ Installation an einem Baugerüst am Spitalberg war einer der Favoriten des Publikums. Nach dem Ende von „Ortung IX“ stehen die Hände nun zum Verkauf.

25.08.2015 © Foto: Christine Schön


Nach dem Ende der Kunstbiennale, die am Sonntag mit der Finisage im Stadtmuseum endete, können Interessierte die Wachshände von Esther Moises für Zuhause erwerben: für 150 Euro oder 180 Euro inklusive des Honigeimers.

Wer Interesse an einer Goldhand hat, meldet sich beim Kulturamt der Stadt Schwabach unter der Telefonnummer (0 91 22) 86 03 05 oder per E-Mail an kulturamt@ schwabach.de

Auf Platz zwei

Das Werk von Ester Moises hat beim Publikumspreis von „Ortung IX“ übrigens den zweiten Platz erreicht, quasi als Teamarbeit der Künstlerin mit den Schwabacherinnen und Schwabachern aller Altersgruppen und sozialer Schichten, die für einen Abdruck ihre Hand zur Verfügung stellten und so Teil des Werks wurden (Über 40 Schwabacher Gips-Hände für Ortung-Kunstwerk).

Original-Hände

Die Projektidee der Salzburger Künstlerin: Aufgehängt an einem Baugerüst, reichen Hände einander goldene Eimer. Esther Moises wollte dabei nicht irgendwelche Hände als Vorlage benutzen und hatte deshalb Schwabacherinnen und Schwabacher beziehungsweise deren Hände zum Modell genommen. Möglichst unterschiedliche Persönlichkeiten sollten es sein.

Nach einem Aufruf in unserer Zeitung konnten sich Interessenten melden, von deren Händen dann ein Gipsabdruck angefertigt wurde.

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Die Schwabacher Kunsttage locken zahlreiche Leute - nicht nur aus der Region sondern auch aus unseren Nachbarländern. Bei der Ortung IX zeigten 24 Stationen Kunst mit Bezug zum Thema Gold.


Über 40 Schwabacherinnen und Schwabacher haben Esther Moises dazu buchstäblich die Hand gereicht, darunter auch Oberbürgermeister Matthias Thürauf. Aus den Gipsabdrücken hat sie dann ihr Kunstwerk für „Ortung“ gestaltet.

Preise vergeben

Am 23. August ist die Kunstaustellung zu Ende gegangen. Monika Supé aus Hohenschäftlarn bei München hat dabei für ihr viel diskutiertes Projekt „Kulturlandschaft“ aus Spaghetti-Nudeln, das im Goldenen Saal des Rathauses zwei Wochen lang zu sehen war, den Kunstpreis der Stadt Schwabach bekommen, Babette Ueberschär aus Ingolstadt den Publikumspreis für die „golden stories“, die in der frisch restaurierten evangelischen Stadtkirche ausgestellt waren.

st

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