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Sonntag, 26.05.2019

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Pfarrstelle in Wolkersdorf wieder besetzt

Erste Predigt des Ehepaars Katharina und Thorsten Wolff in der Christophoruskirche — "Tag hat es in sich" - 12.03.2019 09:20 Uhr

Mit den Wolkersdorfer Christen „gemeinsam Kirche bauen“, „aufeinander zuzugehen und aufeinander zu hören“ – mit diesen Zielen tritt das Ehepaar Katharina und Thorsten Wolff die Pfarrstelle in Wolkersdorf an. © Foto: Klaus Waldmüller


"Dieser Tag hat es in sich". Mit diesen Worten eröffnete Dekan Klaus Stiegler den feierlichen Gottesdienst zur Amtseinführung des Pfarrerehepaares Katharina und Thorsten Wolff. Stiegler weiter: "Es ist ein Start für Pfarrer und Gemeinde und somit etwas Besonderes". Nach 13 Monaten Vakanz hat die Kirchengemeinde Christophoruskirche erstmalig ein Pfarrerehepaar. Ein großer Dank ging an Pfarrer Werner Konnerth aus Unterreichenbach, der zusammen mit weiteren Geistlichen die Betreuung während der Vakanz übernahm.

Pfarrerin Katharina Wolff besetzt zukünftig die Pfarrstelle zu 50 Prozent. Die restlichen 25 Prozent der insgesamt drei Viertel Pfarrstelle übernimmt ihr Ehemann, Pfarrer Thorsten Wolff, der gleichzeitig noch zwei Religionsstellen an den Gymnasien in Schwabach und Wendelstein innehat. Das restliche Viertel der Pfarrstelle ging schon länger an die Pfarrstelle nach Dietersdorf.

"Es klingt kompliziert und das ist es auch!", versuchte Stiegler diese Situation zu erklären, die nach dem Reformprozess im Dekanat Schwabach entstand. Doch wichtig sei, dass nun die Kirchengemeinde wieder einen Pfarrer hat – beziehungsweise zwei. Zudem sind derzeit im Dekanat Schwabach alle Pfarrstellen besetzt. Nach 20 Jahren gemeinsamer Priestertätigkeit in Haundorf im Dekanat Gunzenhausen wechselt das Pfarrersehepaar nach Wolkersdorf, um "mit Ihnen gemeinsam Kirche zu bauen", so die beiden Neuen, und weiter: "Für uns ist es wichtig, aufeinander zuzugehen und aufeinander zu hören", was sicherlich in der heutigen Gesellschaft mit den sozialen Medien eine hehres Ziel ist.

In ihrer wechselnden Predigt berichteten Katharina und Thorsten Wolff vom Treffen der beiden Schwestern Martha und Maria mit Jesus. In der Auslegung des Evangeliums sprach das Pfarrersehepaar von dem, was eigentlich zähle: aktiv zu sein und gleichzeitig sich die Zeit zu nehmen für die Begegnung. Handeln und Hören in der Kombination als feste Bestandteile des Glaubens. "Das wollen und werden wir tun", mit diesen Worten schlossen sie ihre erste Predigt in der Christophoruskirche Wolkersdorf.

Vom Dekan gesegnet

Im Anschluss segnete Dekan Stiegler zusammen mit Vertrauten aus der Kirchengemeinde Haundorf und dem Kirchenvorstand aus Wolkersdorf das Ehepaar mit dem Auftrag, den Priesterdienst in Gehorsam gewissenhaft zu führen, aufeinander zuzugehen und aufeinander zu hören. Am Ende des Gottesdienstes folgten Grußworte vom evangelischen Kirchenvorstand Dr. Martin Wild, von Pfarrer Edmund Wolfsteiner von der katholischen Nachbargemeinde, vom Vizepräsidenten der Synode, Walter Schnell, von Bürgermeister Dr. Roland Oeser und vom Vorstand der Bürgergemeinschaft Wolkersdorf, Peter Reiß.

Bei einem gemeinsamen ersten Empfang begannen Katharina und Thorsten Wolff mit der Umsetzung ihres Auftrags, hörten aktiv den gekommenen Gottesdienstbesuchern zu und machten somit ihre ersten Schritte in der Kirchengemeinde. 

KLAUS WALDMÜLLER

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