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Sonntag, 15.09.2019

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Probealarm in Schwabach: Sirene heult am Donnerstag

Um 11 Uhr wird der Warnton für eine Minute ausgelöst - 10.09.2019 05:58 Uhr

So sieht sie aus, die mobile Sirene auf dem Dach eines Autos der Schwabacher Feuerwehr. © Gunther Hess


Es handelt sich um einen landesweiten Sirenenprobealarm, wie die Regierung von Mittelfranken mitteilt. Mit einem Heulton von einer Minute Dauer wird am Donnerstag in weiten Teilen Bayerns das Auslösen des Sirenenwarnsystems geprobt. Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen.
Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, die Radios einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Der Probealarm wird in Mittelfranken außer in Schwabach ausgelöst in den kreisfreien Städten in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Ansbach, sowie in einigen Gemeinden in den Landkreisen Erlangen-Höchstadt, Fürth und Nürnberger Land. Im Landkreis Roth wird es keinen Probealarm geben. Der Landkreis Roth wird allerdings erstmalig an der bayernweit zentral vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration ausgelösten Warnung über die Warn-App "Nina" teilnehmen.

Gewaltiger Lärm

Der Sirenenprobealarm findet zweimal jährlich statt. Die letzten Probealarme in Schwabach hat es gegeben heuer am 11. April und am 10. Oktober 2018.

Die Stadt Schwabach wird mit einer mobilen Sirene warnen. Es gibt durchaus verschiedene Modelle, doch in Schwabach setzt der Katastrophenschutz eine weiße Kugel auf einem Stativ ein. Die ist eher unscheinbar, macht aber einen gewaltigen Lärm. Diese Anlage wird auf dem Feuerwehrhof in der Friedrich-Ebert-Straße stehen.

Mit "Nina" ist man auf dem Laufenden

Nach Auskunft der Regierung von Mittelfranken sind neben dem Radio zunehmend neue Ansätze gefragt, die sich gegenseitig ergänzen und einen bunten "Warnmix" bilden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet deshalb seit Juni 2015 als weiteres Warnmittel die Warn-App "Nina" (kurz für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“) zum kostenlosen Download an.

Über "Nina" erhält der Nutzer Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahren, wie zum Beispiel die Ausbreitung von Gefahrstoffen über die Luft oder einen Großbrand - und zwar deutschlandweit, auf Wunsch auch für den eigenen, aktuellen Standort. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Über "Nina" erhält man auch Verhaltenshinweise und allgemeine Notfalltipps von Experten, die helfen sollen, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten.

  

he

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