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Realschule Schwabach verabschiedete 110 Schüler/-innen

„Das Schulleben auf allen Ebenen bereichert“ — Gänsehautfeeling zum Schluss - 25.07.2015 10:00 Uhr

Die Jahrgangsbesten der Realschule Schwabach (von links): Hendrik Heuger, Susanne Götz, Tarik Sen, Sarah Geyer und Jil Kühne. © Foto: Robert Schmitt


Die Beste der Besten ist Susanne Götz. Ein einziger Zweier steht in ihrem Zeugnis, sonst ausschließlich „sehr gut“, was einen Schnitt von 1,09 bedeutet. 21 weitere Absolventen können sich ebenfalls über eine eins vor dem Komma freuen. Hinter Götz folgen Hendrik Heuger, Tarik Sen, Sarah Geyer und Jil Kühne.

Darüber waren sich alle Festredner einig: Die guten Ergebnisse sind eine Gemeinschaftsleistung. Auch Lehrer, Eltern und Freunde der Absolventen, hieß es mehrmals, hätten dazu beigetragen.

Die beiden Vertreterinnen der Schülerschaft hoben das Lehrerkollegium mit bewegenden Worten hervor: „Wir wollen vor allem unseren Lehrern danken, die uns mit Geduld, Liebe und Leidenschaft gefördert haben“, sagten Irene Daniker und Katharina Braun: „Sie hatten es nicht leicht mit uns.“ Brigitte Koller aus der Lehrerschaft baten sie sogar auf die Bühne, um ihr mit einem Blumenstrauß zu danken, und um sie mit einem sagenhaften Kosenamen zu adeln. „Big Mama Brigitte Koller hatte immer ein offenes Ohr für uns, erteilte uns Rat und stand hinter uns“, sagten die beiden Schülerinnen. Zugleich dankten sie dem Rektorentriumvirat „für die schöne Schulzeit.“

Gut gerüstet

Realschulrektor Norbert Mager gab seiner Begeisterung über den scheidenden Jahrgang in seiner Rede deutlich Ausdruck. „Ihr dürft zu Recht stolz auf eure Leistung sein, prima gemacht“, sagte Mager, um dann wenig später noch ein „super“ hinzuzufügen. „Ihr habt unser Schulleben auf allen Ebenen bereichert“, bescheinigte Mager dem Jahrgang, vor allem durch „hohe soziale Kompetenz.“ Auf diesem Weg weiterzugehen, das wünschte Mager seinen Schützlingen. „Wahre Freiheit ist es, andere Menschen wirklich ernst zu nehmen und manchmal auch Opfer für sie zu bringen“, so Mager, der an die Schüler appellierte, den Grundsatz des Aufklärungsphilisophen Kant zum eigenen zu machen: „Habt Mut und bedient euch eures Verstands.“

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Roland Krawczyk, selbst ehemals Absolvent und mittlerweile im Schwabacher Stadtrat Pfleger der Realschule, schlug in eine ähnliche Kerbe. „Bleibt hilfsbereit und reicht den Schwachen die Hand, seid weltoffen und tolerant gegenüber Jedermann“, sagte Krawczyk.

„Leinen los“

Schulreferent Frank Klingenberg griff auf seine Erfahrungen als Marineoffizier zurück. „Für euch gilt nun: Leinen los und auslaufen“, empfahl er den Schülern den Mut zur Selbständigkeit. „Ihr könnt das, denn Ihr seid gut gerüstet“, war er überzeugt.

Die scheidende Elternbeiratsvorsitzende Heike Geyer war der Meinung, „dass Ihr an der Schwabacher Realschule eine prima Basis für das weitere Leben erhalten habt.“ Das gesamte Team der Schule, so hob sie hervor, habe dort immer für beste Bedingungen gesorgt. „Das ist eine prima Mannschaft“, sagte Geyer. Für Gänsehaut sorgten nicht nur die beiden Schülersprecherinnen. Die Sängerinnen der Schulband interpretierten „I see fire“ von Ed Sheeran und „Let her go“ von „Passenger“ so großartig, dass der Saal spürbar ergriffen war.

ROBERT SCHMITT

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