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Reinwand: Im Trainingslauf zum neuen Streckenrekord

Sparkassen-Halbmarathon als „Matchplan“ für Frankfurt - 09.10.2013 09:12 Uhr

Der Sparkassen-Halbmarathon zählte für Sebastian Reinwand (li.) und Joseph Katib zum „Matchplan“ für den Frankfurt-Marathon. © Jainta


Was aber wie ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen aussah, war nur Teil der Vorbereitung auf das nächste große Ziel: Reinwand will beim Frankfurt-Marathon am 27. Oktober endgültig in den Kreis der deutschen Topathleten vorstoßen.

In diesem Zusammenhang redet auch sein Trainer Leonhard Schroll Klartext. Schroll ist das Urgestein der Läuferszene im Landkreis Roth, der schon Dutzende von Spitzenläufern unter seinen Fittichen gehabt hat. Auf den 27. Oktober haben Reinwand und Schroll nunmehr den Fokus gelegt: „In Frankfurt soll der Durchbruch gelingen!“ Überhaupt sehen die Beiden den Marathon künftig als das ideale Betätigungsfeld für das läuferische Ausnahmetalent.

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Erst Rekordbeteiligung, dann Rekordzeit beim Halbmarathon: Sebastian Reinwand und Joseph Katib gewannen den Lauf in 1:09,27 Stunden. Schnellste Frau war Stephanie Pummer.


Seit Wochen bereits ist das Trainingspensum auf den Frankfurt-Marathon ausgerichtet. „Wöchentlich 150 bis 180 Kilometer“, so der 26-Jährige. Vergangene Woche hat Reinwand sein Pensum sogar auf 217 Kilometer gesteigert — bis zum Wettkampf in Frankfurt allerdings müsse die Trainingsintensität wieder stark reduziert werden.

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Dass Sebastian Reinwand die meiste Zeit gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Joseph Katib (Team Memmert) trainiert, ist Teil des Planes für Frankfurt. Auch Katib wird den Frankfurt-Marathon bestreiten — zunächst an der Seite von Sebastian: „Joseph wird die ersten 25 Kilometer für mich das Tempo vorgeben.“ Danach ist Reinwand auf sich alleine gestellt. Dann muss er den „Matchplan“ zu einem guten Ende bringen.

Beim Halbmarathon in Schwabach liefen Reinwand und Katib die kompletten 21,1 Kilometer Seite an Seite. Aus dem Training heraus und daher ohne entscheidende Tempoverschärfung. Auch so reichte es für beide Läufer zu einem neuen Streckenrekord. Leicht auszumalen, um wieviele Minuten Sebastian Reinwand diese 1:09,27 Stunden hätte drücken können, wenn er auf den letzten Kilometern wirklich ernst gemacht hätte.

ROLAND JAINTA

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