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Schmankerl aus der Region: Kluges Essen spart Energie

Energiebündel, Bund Naturschutz und Direktvermarkter in der HUMA - 10.03.2014 08:36 Uhr

Wer Nahrung wegwirft, verschleudert auch Energie: Bürgermeister Dr. Roland Oeser (3.v.l.) eröffnete am Samstag die neue eintägige Messe „Essen und Energie“, die publikumswirksam in der HUMA stattfand. © Schmitt


Kein Zufall also, dass sich das „Energiebündel Roth-Schwabach“, der Bund Naturschutz (BN) Roth und Schwabach sowie Direktvermarkter der Region unter dem Dach der HUMA zusammengefunden haben, um auf diese doppelte Art der Verschwendung aufmerksam zu machen.

Schwabachs Bürgermeister Dr. Roland Oeser (Grüne) hat am Samstag eine Info-Ausstellung zum Thema „Essen und Energie“ sowie einen Markt mit regionalen Schmankerln eröffnet. Käse, Wild, Wein Wurst, Holz, Gebäck und Energie-Beratung waren unter anderem im Angebot.

Oeser machte darauf aufmerksam, dass die Verbraucher heute im Schnitt lediglich 14 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aufwenden. „1953 waren es noch fast die Hälfte des Lohns.“ Er mahnte deshalb „mehr Achtsamkeit bei Einkauf und Zubereitung des Essens“ an.

Die Ausstellung gebe Tipps und Denkanstöße dazu, sagte Oeser. Dazu gehöre, dass man saisonale und regionale Lebensmittel kaufe, fleischarm esse, Müll vermeide und möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel kaufe. Ferner solle man auf dauerhaftes Kühlen und Gefrieren verzichten, Südfrüchte wie Luxus betrachten und auf die Herkunft der Produkte achten. „Unser Augenmerk muss auf der Energie liegen, die in jedem Nahrungsmittel steckt.“

HUMA-Center-Managerin Iris Stiller erklärte, ihr Unternehmen verstehe sich seit 38 Jahren als Teil dieser Region. Deshalb arbeite das Center von Beginn der Neuausrichtung vor zwei Jahren an eng mit zwei Direktvermarktern zusammen. „Schließlich ist Einkaufen unser Thema“, so Iris Stiller.

Werner Emmer vom Energiebündel danke der HUMA, der Stadt Schwabach, dem Rother Amt für Landwirtschaft und den beteiligten Direktvermarktern für ihre Beteiligung. „Wir erreichen hier eine Zielgruppe, die sonst nicht so leicht ansprechbar ist“, war Emmer überzeugt. 

ROBERT SCHMITT

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