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Schwabach: Schon 13000 Briefwähler

10.9.2021, 18:00 Uhr
Von den rund 30000 Stimmberechtigten in Schwabach haben schon über 13000 Briefwahl beantragt.

Von den rund 30000 Stimmberechtigten in Schwabach haben schon über 13000 Briefwahl beantragt. © via www.imago-images.de, imago images/U. J. Alexander

Über 13000 Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl am 26. September hat die Stadt Schwabach in den vergangenen drei Wochen an die Wahlberechtigten versandt. Bei rund 30000 Wahlberechtigten ist das „ein riesiger Kraftakt“, sagt Wahlamtsleiter Stefan Öllinger. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren waren es insgesamt nur rund 8500.

„Das Plus liegt zum einen an der Vorsicht der Menschen während der Pandemie und zum anderen wohl daran, dass man bereits seit einigen Jahren keine Begründung für eine Briefwahl mehr angeben muss“, erläutert Wahlleiter und Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht. „Früher war für die Nutzung der Briefwahl ein wichtiger Grund notwendig. Diese Voraussetzung ist entfallen. Ziel war es, so mehr Menschen zum Wählen zu motivieren.“ Das scheint zu funktionieren.

Falls es Probleme gibt...

Allerdings appelliert die Stadt: Wer bis Sonntag, 5. September, die Briefwahlunterlagen beantragt hat, sie aber bis diesen Montag, 13. September, noch nicht im Briefkasten hat oder gar die Wahlbenachrichtigung noch nicht erhalten haben sollte, soll sich ab Dienstag, 14. September, beim Wahlamt unter (09122) 860-398 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Donnerstag zusätzlich von 14 bis 17 Uhr), wenden oder eine Mail an wahlamt@schwabach.de schreiben. Letztmöglicher Termin für den Antrag auf Zusendung der Briefwahlunterlagen ist der Dienstag, 21. September.

Mit der Wahlbenachrichtigung kann man montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr die Briefwahlunterlagen bis zum Freitag vor der Wahl auch in dem weißen Container zwischen Rathaus und Stadtkirche ohne Termin persönlich abholen.

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