Montag, 30.03.2020

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Schwabach stellt um auf Ökostrom

Die Stadt Schwabach und ihre Tochterunternehmen sparen über 2500 Tonnen CO2 pro Jahr - 12.01.2020 17:27 Uhr

Oberbürgermeister Matthias Thürauf, Gewobau-Geschäftsführer Harald Bergmann, Stadtkämmerer Sascha Spahic, Stadtwerke-Geschäftsführer Winfried Klinger, Verwaltungsleiter der Diakoneo-Klinik, Fridolin Rech, Leiter Bau und Logistik bei der Sparkasse Gerhard Schlirf, der Schwabacher Sparkassen-Filialdirektor Frank Schöttler und Schwung-Geschäftsführer Michael Geißendörfer (von links) vor einer Solaranlage der Stadtwerke. © Foto: Miriam Adel


Rathaus, Gründerbüros, OP-Säle, Treppenhäuser und Tresorräume: Seit 1. Januar beziehen Stadt und Tochtergesellschaften sowie Sparkasse und Klinik Ökostrom. Um Punkt 0 Uhr zum Wechsel ins Jahr 2020 ist der Startschuss gefallen: Die Stadt Schwabach mit ihren Tochterunternehmen Gewobau, Gründerzentrum Schwung, Stadtwerke, Stadtbäder und Stadtdienste sowie die Diakoneo-Klinik und die Sparkasse Mittelfranken-Süd beziehen in ihren Gebäuden nun 100 Prozent Ökostrom. Betroffen sind sämtliche städtische Einrichtungen von Kindergärten über Rathaus bis hin zu Straßenlaternen wie auch die E-Ladesäulen.

Mehrkosten sind überschaubar

"Viele denken, Ökostrom sei sehr teuer, doch die Mehrkosten sind tatsächlich überschaubar. Daher gehen wir mit gutem Beispiel voran und beziehen für den gesamten von der Stadt Schwabach benötigten Strom, insbesondere für all unsere Gebäude sowie die Straßenbeleuchtung, den umweltfreundlichen Ökostrom. Der hohe ökologische Mehrwert überwiegt!", fasst Stadtkämmerer Sascha Spahic zusammen.

"Es ist eine gute Sache für Schwabach und unsere Umwelt", fügt Oberbürgermeister Matthias Thürauf hinzu, der diese Botschaft auch in die Bevölkerung tragen möchte.

Ausschließlich aus regenerativen Energiequellen

Mit jeder Kilowattstunde des grünen Stroms werden 280 Gramm CO2 eingespart. Bei einer jährlichen Gesamtmenge von etwa 9 Millionen Kilowattstunden Ökostrom ergibt dies eine Einsparung von mehr als 2500 Tonnen CO2 pro Jahr. "Der Strom stammt ausschließlich aus regenerativen Energiequellen wie Wasserkraft", erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Winfried Klinger.

Harald Bergmann, Geschäftsführer der Gewobau, betont auch, wie wichtig es ist, Stromfresser zu beseitigen und Energie zu sparen. Der Austausch von Leuchtmitteln in Wohnungen, Fluren und Treppenhäusern erziele beispielsweise schon spürbare Effekte beim Verbrauch.

Für Privatkunden jederzeit möglich

Für Privatkunden ist eine Vertragsumstellung auf das spezielle Stadtwerke-Ökostrommodell "Schwabach Natur" jederzeit möglich. Bei geringen Mehrkosten von 0,24 Cent pro Kilowattstunde ergibt sich bei einem Durchschnittshaushalt ein Mehraufwand von weniger als acht Euro pro Jahr. Der Ökostrom-Tarif "Schwabach Natur" ist vom TÜV Rheinland zertifiziert und wird kontinuierlich durch diesen überwacht.

"Als regionaler Energieversorger sehen wir es als unseren Auftrag, in eine klimafreundliche Zukunft von Schwabach zu investieren. Die Mehreinnahmen des Ökostromtarifs "Schwabach Natur" werden direkt in den Ausbau erneuerbarer Energien gesteckt!", betont Klinger.

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