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Schwabachs ältester Kühlschrank geht in Ruhestand

Aktion der Stadtwerke: Zuschuss für neues Gerät — Energie und damit Geld sparen - 04.06.2015 10:19 Uhr

Wer hat Schwabachs ältesten Kühlschrank? Leni und Hubert Englisch (rechts) haben den Wettbewerb gewonnen. Klimamanager Christian Luplow (links) und Energieberater Martin Schwab übergaben die 400 Euro Umstiegsprämie.

03.06.2015 © F.: stt


Die 400 Euro aus den Händen von Energieberater Martin Schwab besiegeln allerdings das endgültige Aus des Bauknecht-Oldtimers. Seine fachgerechte Entsorgung ist Bedingung für den Preis. Am Montag holen Mitarbeiter der Stadt die 52-jährige Kältemaschine ab, die älter ist als alle drei Kinder des 76-jährigen Ehepaars.

Rund 30 Schwabacher hatten sich an der Aktion des Klimaschutzmanagers der Stadt Schwabach beteiligt. Sie haben Fotos, Daten und Geschichte ihrer Geräte an das Umweltamt gesandt. Unter den Besitzern der fünf ältesten Kühlschränke wurde der Gutschein verlost.

„Da keine Rechnungen mehr vorhanden waren, mussten wir das Alter anhand der Gerätenummern ermitteln“, erklärte Klimaschutzmanager Christian Luplow das Vorgehen. Dieses Verfahren habe keine exakten Ergebnisse zugelassen. Sicher sei aber, dass die fünf betagtesten Geräte alle aus dem Zeitraum zwischen 1955 und 1965 stammten. Einer Zeit, in der offenbar noch echte Qualität produziert wurde.

„Der Kühlschrank hat immer treu und brav seinen Dienst getan", erklärte Hubert Englisch. Der Nachfolger aus dem Jahre 1979 hingegen hat seinen Geist schon nach 20 Jahren aufgegeben.

Künftig werden Leni und Hubert Englisch den Einsatz ihrer Neuanschaffung auf der Stromrechnung bemerken. Schließlich verbraucht ein neues Kühlgerät mit der Effizienzklasse „A+++“ pro Jahr unter 100 Kilowattstunden. Den Beobachtungen Hubert Englischs zufolge schlägt sein „Steinzeit-Relikt“ mit einer Kilowattstunde pro Tag zu Buche. „Das Einsparpotential liegt bei mindestens 80 Euro pro Jahr“, so Luplow. Vorteile ergeben sich auch bereits bei sehr viel jüngeren Geräten, fügte Schwab hinzu. „Wer effiziente Haushaltsgeräte einsetzt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und spart dabei noch richtig Geld.“

www.stadtwerke-schwabach.de

ROBERT SCHMITT

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