11°

Samstag, 19.10.2019

|

"So muss Christsein an der Basis aussehen"

Die Organisatoren sind zufrieden mit der Resonanz auf die "ProChrist"-Woche, die in diesem Jahr in Schwabach durchgeführt wurde. - 29.05.2019 16:16 Uhr

„Mit Gott zu leben, das ist der Knaller“: Bei vielen verschiedenen Veranstaltungen – wie diesem musikalischen Beitrag – wurde in der „ProChrist“-Woche der Glauben zelebriert. Über 1000 Besucher, so die Veranstalter, seien an sechs Abenden und dem Sonntagmorgen im Evangelischen Haus dabei gewesen. © Foto: Michael Peipp


"Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der verschiedenen Kirchen und Freikirchen war sicherlich eines der ganz großen Highlights von ProChrist 2019. So muss Christsein an der Basis aussehen", freute sich Frieder Hermann, Vorsitzender der Evangelischen Allianz. Über 1000 Besucher fanden an den sechs Abenden und am Sonntagmorgen ins Evangelische Haus.

Tobias Kleys jugendliche Art kam bei den Gästen gut an. Viele Besucher kamen ein zweites oder drittes Mal. Zu Themen wie "#hörtmichgott", "#weltstärksterpapa" oder "#montagsgott" versuchte er die Bedeutung von Jesus Christus für die Menschen auch in der modernen Welt aufzuzeigen und lud zu einem persönlichen Gebet mit Gott ein.

Jede Menge Musik war im Vorprogramm zu hören. Neben dem bekannten Harfenspieler Andy Lang gaben auch Hobbymusiker, wie Steve Sitzmann, Amelie Himmelreich oder die Band "RISE" aus Schwabach ihr musikalisches Können zum Besten. Etwas Besonderes war auch der ausdrucksstarke Tanz von "Sophia und Eliaz". Sie brachten Gänsehautfeeling in die Abendveranstaltung, als sie zu "Stars" von Skillet sehr emotional aufzeigten, wie Gott, der die Sterne in der Hand hält, sich auch um die Anliegen eines jeden kleinen Menschen kümmert.

Beim Thema "#allesmärchen" reichten die Plätze im Saal nicht aus, so viele Besucherinnen und Besucher wollten das "Duell" zwischen Robert Schmitt und Michael Peip live miterleben. Der Eine, ein Atheist, der zwar durchaus Jesus und seine Lehre als Vorbild anerkennt, aber alles Transzendente als unnötig ablehnt. Der Andere, als fröhlicher Christ angekündigt, der zwar auch Zweifel in seinem Leben einräumt, aber Jesus Christus als seinen persönlichen Freund und Begleiter gegen nichts auf der Welt eintauschen möchte. So gab es einen munteren Schlagabtausch, gekonnt moderiert von Karl-Heinz Seßler. Auch wenn die Meinungen kaum gegensätzlicher hätten sein können, wurde ein angeregtes, humorvolles Gespräch geboten.

Etwas Außergewöhnliches wurde am "#grilldenkley"-Abend geboten. Hier wurden Fragen beantwortet, die im Vorfeld eingereicht wurden. Das Ganze war als eine Art Spielshow aufgebaut. Neben Tobias Kley gingen auch noch die Pastoren der Landeskirchlichen Gemeinschaft und der Agapegemeinde, Bernhard Stengel und Frieder Hermann an den Start. In einer Art Wettbewerb wurden die Fragen jeweils von einem der Drei Starter beantwortet. Die beiden Starter, die beim Buzzern zu langsam waren, mussten in einem Wettspiel gegeneinander antreten. Ein Abend mit erstaunlichem Tiefgang bei den Antworten und vielen lustigen Einlagen.

"Eine gelungene Woche. Viele Besucher wollten sich wieder neu mit dem christlichen Glauben auseinandersetzen und fanden vielfältige Antworten auf Fragen des Lebens. Mal sehen, wann ProChrist in Schwabach wieder an den Start geht", resümierte Frieder Hermann.

InfoWer nach der ProChrist-Woche weitere Fragen rund um den christlichen Glauben hat, kann an einem sogenannten Glaubenskurs teilnehmen, der immer mittwochs um 19 Uhr in der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Albrecht-Dürer-Straße 37, stattfindet. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Evangelischen Allianz Schwabach: www.ea-sc.de

st

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Schwabach