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Sollstärke im Basketball

Die Damen-Basketball-Bundesligen gehen mit je 12 Teams in die neue Saison. - 04.06.2020 11:47 Uhr

Noch basteln die Verantwortlichen der Kia Baskets an der Mannschaft, die auch in der neuen Saison in der 2. Bundesliga Süd eine gute Rolle spielen soll. Anders als in den Jahren zuvor bereitet die Zusammenstellung der DBBL-Spielklassen keine Probleme. Sowohl Erste als auch die beiden Zweiten Bundesligen gehen mit der Sollstärke von 12 Mannschaften in die neue Saison. Unser Bild zeigt eine Szene aus dem Spiel der Schwabacherinnen (li. Tessa Ratzlaff) gegen DJK Don Bosco Bamberg. Die Bambergerinnen starten auch nach dem überraschenden Rückzug der bisherigen Verantwortlichen in der 2. Bundesliga. © Foto: Salvatore Giurdanella


"Angesichts der Probleme in der Corona-Krise, gerade im Sport, ist es fast schon als sensationell zu bezeichnen, dass es uns gelungen ist, erstmals seit Jahren unsere drei Ligen in Sollstärke zu je zwölf Teams an den Start zu bringen. Das freut mich ungemein und zeigt, dass wir sowohl als DBBL-Führung und AG-Vorstände als auch die Vereine in der letzten Zeit vieles richtig gemacht haben. Ich denke, darauf können wir durchaus stolz sein", erklärt DBBL-Geschäftsführer Claus-Arwed Lauprecht, der gerade angesichts der allerorts bedingt durch Corona auftretenden finanziellen Probleme über diese Nachricht begeistert ist: "Das gibt uns viel Mut und Zuversicht für die Zukunft."

Unglaubliche Entwicklung

Auch Stefan Mienack, beim Deutschen Basketballbund verantwortlicher Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs, ist von dieser positiven Entwicklung angetan: "Es freut mich ungemein, dass die Eliteliga des deutschen Damenbasketballs und auch der immens wichtige Unterbau in Sollstärke vertreten sein werden. Ich sehe diese Entwicklung als unglaublich positiv und als wichtiges Zeichen."

Die 1. DBBL wird aus exakt den zwölf Teams gebildet, die auch schon in der abgebrochenen Saison 2019/20 aktiv gewesen sind: Rutronik Stars Keltern, TSV Wasserburg, XCYDE Angels, Herner TC, Eisvögel USC Freiburg , TK Hannover, GiroLive-Panthers Osnabrück, flippo Baskets BG 74, BC Pharmaserv Marburg, SNP BasCats USC Heidelberg, inexio Royals Saarlouis und GISA Lions SV Halle.

In der 2. Bundesliga Nord gehen folgende Teams nächste Saison an den Start: Eintracht Braunschweig, MSP Bergische Löwen, AVIDES Hurricanes, BBZ Opladen, TG Neuss Tigers, ALBA Berlin, Bender Baskets Grünberg, Panthers Academy Osnabrück und die ChemCats Chemnitz,

In der 2. Bundesliga Süd starten folgende Teams in die neue Saison: DJK Don Bosco Bamberg, Falcons Bad Homburg, Qool Sharks Würzburg, Kia Metropol Baskets Schwabach, TS Jahn München, Rhein-Main Baskets, SG Weiterstadt, BSG Basket Ludwigsburg, ASC Theresianum Mainz, Saarloius/Dillingen Diamonds und TSV Towers Speyer-Schifferstadt.

Die Aufsteiger

Als Aufsteiger aus den Regionalligen kommen USC Heidelberg II, Capitol Bascats Düsseldorf, ASC Göttingen und BC Marburg II hinzu. Über die exakte Ligeneinteilung in den Zweiten Ligen wird noch final entschieden.

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