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Stark in der Bundesliga

Die Kraftdreikämpfer des TSV Katzwang 05 schlagen sich beim Bundesligawettkampf in Randersacker ausgezeichnet. - 16.04.2019 13:38 Uhr

Die Katzwanger Kraftsportler überzeugten beim Bundesliga-Wettkampf in Randersacker mit Platz zwölf.


So ein Tag geht gleich in die Vollen. Kaum angekommen, geht’s zum Aufwärmen. Trotz der vielen Vereine — am Start waren neben dem TSV Katzwang die SG Randersacker, SC Oberölsbach, KSV Mainz und KS Col. Köln — und dem damit verbundenen Hin und Her läuft alles professionell ab. Jeder hilft jedem, es war eine tolle sportliche Atmosphäre. Auch Zuschauer kamen reichlich und schnupperten Wettkampfluft. Auch das muss sein bei solch einem Wettkampf: heftige Musik bei einem Kraftsportevent.

Die Athleten versuchen alles auszublenden und puschen sich mit Musik, dem Anheizen des Publikums oder sie kehren in sich und konzentrieren sich. Alle müssen auf das Podest für ihre Versuche, dort läuft eine gut geschmierte Maschine — jeder weiß was er tut. Ständerhöhe aufgestellt, ordentlich Gewicht drauf und los geht es mit den Kniebeugen.

Der TSV startete mit Armin Seynstahl in den Wettkampf. Er ist schon mit seinen jungen Jahren eine Bank für die Mannschaft wie in den Einzelwettbewerben. Im Kniebeugen drückte er im dritten Versuch 235 Kilogramm für seine neue Bestleistung. Voll motiviert ging es weiter mit Bankdrücken. Mit 147,5 Kilo im dritten Versuch beendete er auch das ordentlich. Beim Kreuzheben ließ er nichts anbrennen. Das ging dreimal glatt durch mit 235, 250 und 257,5 Kilo zu seiner neuen Bestleistung.

445,04 Punkte sind der Lohn für die Arbeit. Das war eine Steigerung von 27,5 Kilo im Vergleich zum ersten Bundesligawettkampftag. Mit in seiner Gruppe war Ricardo Schunk, der alte Haudegen. Zusammen mit Armin Seynstahl hatte er sich vorbereitet. Beide sind annähernd gleich stark. Schunk gab alles im Kniebeugen und schloss mit neuer Bestleistung von 252,5 Kilo ab. Da kam Stimmung auf. Im Bankdrücken, seiner Lieblingsdisziplin, haute er drei saubere Versuche mit 170, 175 und 177,5 Kilogramm raus. Jetzt nur noch das Kreuzheben überstehen . . . Erster Versuch 220 Kilogramm, im zweiten flutschten 230, beim dritten Versuch (235 kg) war die Luft raus. Egal — mit 435,07 Punkten war er der zweitbeste Katzwanger nach Armin Seynstahl. Auch er mit einer Steigerung um 27,5 Kilo gegenüber dem ersten Bundesligawettkampf.

Auch ein "Neuling" war mit an Bord: Luca Kupitz lieferte einen ordentlichen Wettkampf ab. Sonst eher im Raw-Bereich unterwegs, schaffte im Kniebeugen beim ersten Versuch 195 und im zweiten 202,5 Kilogramm. Der dritte Versuch ging daneben. Auf Sicherheit setzte er beim Bankdrücken. Der Beginn mit 120 im ersten, 125 im zweiten und 130 Kilo im dritten Versuch war ordentlich für die Liga. Beim Kreuzheben hat er draufgesattelt und mit 255 Kilo ein Ausrufezeichen gesetzt. Fazit beim ersten Bundesligaeinsatz: Totalgewicht 585,0 Kilogramm und 381,89 Punkte.

Schließlich war Philipp Gröbner wie immer zuverlässig. Er brachte erneut seine Leistung. Er startet mit Kniebeugen, drei gültigen Versuchen und einem Endergebnis von 217,5 Kilogramm gut in den Wettkampf. Das Bankdrücken ist seine Stärke. Er schloss hier mit 180 Kilo als bester seiner Mannschaft ab. Die dritte Disziplin war etwas wackelig. Er rettete die 230 Kilogramm über den Wettkampf. Sein Totalgewicht: 627,5 kg; 390,43 Punkte.

Insgesamt schaffen es die Katzwanger an diesem Tag auf den 12. Platz (von 16 Mannschaften) in der 1. Bundesliga. Für den kleinen Kader ein Topergebnis. Die "starken Männer" können nun etwas entspannen, bevor es dann mit der Vorbereitung für die dritte Runde der Bundesliga am 25. Mai in Ansbach weiter geht.

Reiner Grüttner

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