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Freitag, 18.10.2019

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Startschuss für Schwabachs neues Hallenbad

Für das Projekt auf dem Gelände des Parkbads läuft bereits die europaweite Ausschreibung - 09.10.2019 05:50 Uhr

Auf dem Gelände des Schwabacher Parkbads ist nach der Freibadsaison Ruhe eingekehrt. Hier auf der Liegewiese zwischen Becken und der Walpersdorfer Straße wird das neue Hallenbad entstehen. Vorgesehen sind ein 25-Meter-Becken sowie ein Lehrschwimmbecken. © Foto: Günther Wilhelm


Die Stadtbäder Schwabach GmbH, die das Bad im Auftrag der Stadt bauen und betreiben wird, will Anfang Dezember mindestens drei Kandidaten aus dem Bewerber-Pool aussuchen, die sich für die Hallenbad-Planung nach den geforderten Kriterien her am besten eignen.

Im Februar 2020 sollen schließlich auf Grundlage einzureichender Angebote die Verhandlungsgespräche mit den ausgewählten Architekten stattfinden.

"Der Zuschlag wird laut Planung im April 2020 erteilt", so die Stadtbäder GmbH in einer Pressemitteilung. Errichtet werden soll ein energieeffizientes Hallenbad mit einem 25-Meter-Schwimmbecken und einem Lehrschwimmbecken mit kombiniertem Kinderbecken. Standort ist ein Teil des Parkbadgeländes entlang der Walpersdorfer Straße.

"Wir freuen uns, dass der erste Startschuss für den Hallenbad-Neubau gefallen ist und es nun Schritt für Schritt weiter geht", sagt Winfried Klinger, Geschäftsführer der Stadtwerke und auch der Stadtbäder Schwabach GmbH. Die Fertigstellung ist für 2023 angepeilt.

Der Stadtrat hatte im Juli 2018 einstimmig den Bau beschlossen. Vorangegangen war eine längere Diskussion. Überlegungen, ein gemeinsames Hallenbad mit der Gemeinde Rednitzhembach und der Stadt Roth in Rednitzhembach zu bauen, scheiterten an der Absage aus Roth. Bereits 2012 hatte es Pläne für ein neues Hallenbad gegeben, die aber wurden 2014 aus Haushaltsgründen auf Eis gelegt. Inzwischen jedoch hat sich die Finanzlage der Stadt spürbar verbessert, damit kann das neue Hallenbad in Angriff genommen werden — auch ohne Partner.

Nach ersten groben Kosten Schätzungen könnten sich die Kosten auf rund zehn Millionen Euro belaufen, hieß es im vergangenen Jahr in der Stadtratssitzung.

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