Stromquartett gründet den „Ladeverbund Franken+“

14.2.2012, 08:00 Uhr
Sie wollen die Elektromobilität vereinfachen und weiter voranbringen: Roland Moritzer (Stadtwerke Ansbach), Dr. Hans Partheimüller (Infra Fürth), Josef Hasler (N-ergie), Michael Schwarz und Stefan Kupp von der Energieagentur Mittelfranken und Winfried Klinger (Stadtwerke Schwabach) mit ihren „Stromern“ vor der Ladestation am Nürnberger Tiergarten.

Sie wollen die Elektromobilität vereinfachen und weiter voranbringen: Roland Moritzer (Stadtwerke Ansbach), Dr. Hans Partheimüller (Infra Fürth), Josef Hasler (N-ergie), Michael Schwarz und Stefan Kupp von der Energieagentur Mittelfranken und Winfried Klinger (Stadtwerke Schwabach) mit ihren „Stromern“ vor der Ladestation am Nürnberger Tiergarten.

Bisher arbeitete jeder Energieversorger mit einem eigenen System. Durch eine Softwareumstellung an den Ladesäulen und neue, auf die Ladesäulen abgestimmte Ladekarten ist es gelungen, den Zugang für alle 16 Ladesäulen zu ermöglichen.

Für die Umsetzung des Ladeverbunds Franken+ ist die Energie-Agentur Mittelfranken (EAM) verantwortlich. „Die Idee, die dahinter steht, ist der flächendeckende Ladeverbund in der Region. Weitere Stadtwerke und Energieversorger können wir noch aufnehmen", so Stefan Kupp, Geschäftsführer der EAM.

Acht Ladesäulen im Verbund betreibt die N-ergie alleine im Nürnberger Stadtgebiet. Der Strom daraus stammt ausschließlich aus Wasserkraft. „Nur mit Ökostrom ist Elektromobilität wirklich nachhaltig und emissionsfrei“, so Josef Hasler, Vorsitzender des Vorstands der N-ergie.

Hasler freut sich über die Zusammenarbeit mit den benachbarten Energieversorgern und Stadtwerken: „Damit steuern wir konsequent der Reichweitenproblematik beim Thema Elektromobilität entgegen.“

In der Nachbarstadt Fürth sorgt die Infra mit drei Ladesäulen und TÜV-zertifiziertem Strom aus Wasserkraft für den elektrischen Drive.

Drei Ladesäulen in der Stadt

Auch im Stadtgebiet Schwabach stehen drei Ladesäulen für die Nutzer von Elektrofahrzeugen bereit: am Bahnhof, in der Altstadt und bei den Stadtwerken. Auch hier gibt es nur den reinen Ökostrom „Schwabach natur“ zu tanken. Geschäftsführer Winfried Klinger: „Wir verleihen an unsere Kunden auch Elektrofahrzeuge – vom Auto bis zum Roller oder Fahrrad –, um so Elektromobilität für alle erfahrbar zu machen und die Menschen langfristig dafür zu gewinnen.“

Die Stadtwerke Ansbach haben zwei „Stromtankstellen im Stadtgebiet in Betrieb. „Wir sehen dies als einen unserer Beiträge zum Klimaschutz“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Roland Moritzer.

Fahren mit Strom ist derzeit in aller Munde. Der Markt der Elektrofahrzeuge wächst beständig. Zunächst hatten sich die E-Bikes und Elektroroller etabliert. Doch auch Elektroautos werden von immer mehr Fahrzeugherstellern angeboten. Bis zum Jahr 2020, so die Bundesregierung sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Informationen zur Elektromobilität und zu den beteiligten Unternehmen finden Interessierte auf www.stadtwerke-schwabach.de

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