Unter Anleitung auf den Kunstweg

10.10.2012, 10:33 Uhr
„Aus der Mitte“ heißt das Kunstwerk auf dem Rathausplatz, geschaffen von „Traktor 26“ alias Hermann Drescher und Maren Diedrich. Das Paar hat 21 Rednitzhembacher in Stahl verewigt. Gabi Weißmantel versteckt sich ein wenig hinter einer der Stahl-Figuren, doch bei den Führungen wird sie im Vordergrund stehen. Unterstützung erhält sie von Christel Vogelsang (rechts), der Kulturbeauftragten des Gemeinderats, und Bürgermeister Jürgen Spahl.

„Aus der Mitte“ heißt das Kunstwerk auf dem Rathausplatz, geschaffen von „Traktor 26“ alias Hermann Drescher und Maren Diedrich. Das Paar hat 21 Rednitzhembacher in Stahl verewigt. Gabi Weißmantel versteckt sich ein wenig hinter einer der Stahl-Figuren, doch bei den Führungen wird sie im Vordergrund stehen. Unterstützung erhält sie von Christel Vogelsang (rechts), der Kulturbeauftragten des Gemeinderats, und Bürgermeister Jürgen Spahl. © Hess

Seit etwa fünf Jahren halten die Kulturbeauftragte der Gemeinde, Christel Vogelsang, und auch Bürgermeister Jürgen Spahl immer wieder auf Anfrage für Gruppen Führungen auf dem Kunstweg. Auf diese Weise haben schon die Kantorei Ansbach, die Schwabacher Stadtverwaltung der Lehrerverband und andere Gruppen die Kunstwerk erklärt bekommen.

Das Problem: Regelmäßge Führungen gab es bislang nicht. Wer also allein auf Entdeckungstour ging, musste schon vorher Unterlagen aus dem Internet laden und/oder die Tafeln an den Werken ausgiebig studieren, wenn er nicht mit der doch teilweise recht erklärungsbedürftigen Kunst allein gelassen werden wollte.

Dies soll sich durch die regelmäßigen Führungen ändern. Gabi Weißmantel bereitet sich vor und kann auch Hintergründe zu den Werken erläutern oder Anekdoten zum Besten geben. Die Rednitzhembacherin arbeitet in Teilzeit als medizinische Fachangestellte, malt selbst und hat viel übrig für Kunst.

„Wir haben den größten Kunstweg weit und breit“, sagt Bürgermeister Jürgen Spahl stolz. Doch die Größe ist Segen und Fluch zugleich. Es wird nämlich nicht möglich sein, alle 42 Kunstweg-Kunstwerke in einem Rundgang zu besichtigen, denn dafür sind es einfach zu viele, die Tour wäre viel zu lang. Also wird es bei den Führungen wohl eine „große Runde“ und auch ein „kleine Runde“ geben oder einen „Kunstweg im Wald“ und einen „Kunstweg im Ort“. Anders wird Gabi Weißmantel die Aufgabe, die sie sich gestellt hat, nicht bewältigen können. Recht viel länger als zwei bis drei Stunden sollte mit Rücksicht auf die Kondition der Teilnehmer eine Kunstweg-Führung nämlich nicht dauern. Möglich wären aber auch Führungen mit dem Fahrrad. Damit könnte man mehr Werke schneller „erfahren“. Doch das alles steht noch nicht fest, genauso wenig wie der Start-Termin der regelmäßigen Kunstweg-Touren und wie oft sie stattfinden werden.

Infos zum Kunstweg unter
www.rednitzhembach.de

Anmeldung für Führungen im Rathaus bei Astrid Raum, (09122) 692123.

 

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