Montag, 09.12.2019

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Viele tausend Besucher bei "Schwabach trempelt"

Viel los am Sonntagnachmittag - Uneinsichtige Autofahrer - 21.10.2019 10:22 Uhr

Hoch her ging’s einmal mehr bei „Schwabach trempelt“ Der Markt lockt alljährlich Tausende an. Zudem hatten in der Innenstadt die Geschäfte geöffnet. © Foto: Jürgen Karg


Die Aktion der Werbe- und Stadtgemeinschaft war auf jeden Fall wiederum ein voller Erfolg. Bereits zum 21. Mal fand dieses Ereignis statt, das in der Gunst der Schwabacherinnen und Schwabacher ganz oben angesiedelt ist.

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Volles Haus: Ganz "Schwabach trempelt" in der Innenstadt

Die Innenstadt drohte aus allen Nähten zu platzen: "Schwabach trempelt" lockte am Sonntag viele tausend Menschen an. Zudem war in der Innenstadt verkaufsoffen. Bei herrlich sonnigem Herbstwetter schob man sich über Markt- und Martin-Luther-Platz, den Spitalberg hinauf und hinab, kreiste um die Spitalkirche oder durchstreifte die Kappadocia auf der Suche nach Schnäppchen. Gut 400 Plätze stellt die Werbe- und Stadtgemeinschaft alljährlich zur Verfügung. Die beliebte Aktion - sie fand bereits zum 21. Mal statt - war wiederum ein voller Erfolg.


Ein Kompliment gilt auf jeden Fall dem Organisationsteam mit Bruno Fetzer und Wilfried Rotter an der Spitze. Alle Helferinnen und Helfer – 52 an der Zahl, davon 24 vom Technischen Hilfswerk, das alljährlich die Werbe- und Stadtgemeinschaft tatkräftig unterstützt – waren schon zeitig am Morgen auf den Beinen, um das Trempel-Areal vorzubereiten.

Pylonen mit den jeweiligen Platznummern mussten aufgestellt werden, um die fünf mal zwei Meter großen Trempelflächen zu kennzeichnen. Im Vorfeld der Großveranstaltung waren die gut 400 Plätze im Online-Verfahren bereits nach kürzester Zeit ausgebucht gewesen.

Als am Sonntagnachmittag Bruno Fetzer, Vorsitzender der Werbe- und Stadtgemeinschaft, und Vorstandsmitglied Wilfried Rotter eine erste Bilanz von "Schwabach trempelt" zogen, mussten sie leider abermals von Problemen mit uneinsichtigen Autofahrern berichten.

Je nach gebuchtem Trempelplatz musste eine zugewiesene Zufahrt verwendet werden, um ein Chaos beim Aufbaustart zu vermeiden. Mancher, der dann trotz des entsprechenden Hinweises auf dem Anmeldebogen partout eine andere Zufahrtsmöglichkeit verwenden wollte, musste zurückgewiesen werden, damit das ausgeklügelte System nicht in Gefahr geriet. Etliche, so Rotter und Fetzer, zeigten sich trotz des eigenen Fehlverhaltens völlig uneinsichtig und begannen mit den Einweisern zu streiten.

Zwei medizinische Notfälle ereigneten sich während des Marktgeschehens. Die anwesenden Sanitäter und in einem Fall auch der hinzugezogene Notarzt standen zur raschen Hilfeleistung bereit. Eine Dreijährige, die ihre Mutter kurzzeitig nicht mehr finden konnte, sorgte außerdem für Aufregung, doch letztlich ging auch hier alles glimpflich aus.

jk

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