Mittwoch, 01.04.2020

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Seebrücke und Grüne fordern Solidarität mit Flüchtlingen in der Corona-Krise

Der Zusammenschluss der Menschen soll gefördert werden - 24.03.2020 13:21 Uhr

Die lokale Seebrücken-Gruppe war gemeinsam mit den örtlichen Grünen dem Aufruf gefolgt, zum Tag gegen Rassismus anstelle einer zentralen Demonstration an einzelnen Häusern und öffentlichen Plätzen Plakate und Transparente aufzuhängen. So waren an Privathäusern Plakate zu sehen, außerdem hatten die Grünen für die kurzfristig angesetzte Aktion ihre Wahlkampfständer zur Verfügung gestellt.


Live: Bayern verdoppelt Haushalt von 10 auf 20 Milliarden


In der Initiative #LeaveNoOneBehind hatten sich in der vergangenen Woche kurzfristig verschiedene Gruppen und Kunstschaffende, darunter die Bewegung Seebrücke und die Grünen, zusammengeschlossen. Es geht ihnen darum, kreative Wege zu suchen, gerade in der momentanen Situation den Zusammenschluss aller Menschen zu stärken. Auch in einem Rundschreiben der bayerischen Grünen klingt das Anliegen leicht nachvollziehbar und zugleich dringend – für uns alle: „Dem Corona-Virus ist egal, welche Hautfarbe, Herkunft oder Religion wir haben. Unsere Antwort darauf muss Solidarität sein – auch mit Menschen auf der Flucht.“

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Ausgangsbeschränkung wegen Corona: Leere Straßen in Nürnberg

Sicherlich trug auch das schlechte Wetter am Samstag seinen Teil dazu bei, aber möglicherweise haben die Leute nun auch den Ernst der Lage begriffen: Am ersten Tag der Ausgangsbeschränkungen, die in Bayern wegen der Corona-Krise angeordnet wurden, blieb Nürnberg leer.


Während viele Gruppen und Menschen in Deutschland im Moment dafür kämpfen, dass die Versorgung von Hilfsbedürftigen sichergestellt bleibt und besonders schwache Gruppen wie beispielsweise Obdachlose nicht aus dem Blickfeld rutschen, richtet die Bewegung Seebrücke die Aufmerksamkeit auf die Menschen, die an Europas Außengrenzen schon lange unter unmenschlichen Bedingungen ausharren müssen.


Corona-Krise: "Leben wir in einer Zwei-Klassen-Gesellschaft?"


Unterstützt werden kann eine Petition, die vom Grünen-Politiker Erik Marquardt verfasst wurde und in kürzester Zeit von vielen Prominenten unterstützt wurde. Darin heißt es: „Das Virus unterscheidet nicht nach Hautfarbe, Religion oder Geschlecht. Corona betrifft uns alle. Wir wollen dieser Herausforderung deswegen gemeinsam entgegentreten. Damit wir gewinnen und damit wir danach noch in den Spiegel schauen können.“


Was soll ich tun, wenn ich selbst den Verdacht habe, an dem Virus erkrankt zu sein? Hier haben wir häufig gestellte Fragen zum Coronavirus zusammengestellt. Bayern hat wegen des Coronavirus den Katastrophenfall ausgerufen - das hat weitreichende Konsequenzen. Unter anderem fallen viele Großveranstaltungen in Franken aus oder werden verschoben.

Außerdem gelten bei Supermärkten nun geänderte Öffnungszeiten. Sollte man beim Einkaufen überhaupt noch mit Scheinen und Münzen zahlen? Ein Experte klärt auf, ob Corona auch über Geld übertragen werden kann.

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Der Bote

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