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Tirschenreuth: 80 Prozent der Corona-Infektionen blieben unerkannt

Hohe Dunkelziffer bei 14- bis 20-Jährigen - 15.04.2021 13:19 Uhr

ARCHIV - 12.02.2021, Bayern, Tirschenreuth: Die Sonne scheint am 12.2.2021 auf das Ortsschild von Tirschenreuth. (Zu dpa «Studie: Corona-Dunkelziffer in Tirschenreuth 2020 bei 80 Prozent») Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

14.04.2021 © Nicolas Armer, dpa


Nach Berechnungen der Wissenschaftler hatten bis Juni 2020 8,6% der Bevölkerung im Landkreis Tirschenreuth eine Sars-CoV-2-Infektion. Die Anzahl der nicht gemeldeten Fälle war mit 92% unentdeckten Infektionen in der Altersgruppe der 14- bis 20-Jährigen am höchsten. Bei Menschen ab 85 Jahren waren es immer noch 41%, so die Bild.

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Die Bild fügte hinzu, dass 2,5% der Infizierten im Alter zwischen 70 und 79 Jahren zwischen Februar und Juni 2020 an oder mit einer Covid 19-Krankheit starben. 45% der Verstorbenen lebten in Alters- und Altersheimen.

Laut der Wissenschaftler haben sowohl das Alter als auch der Betreuungsstatus einen Einfluss auf die Sterblichkeitsrate gehabt.

An der Studie nahmen 4200 von den 6600 ausgewählten Menschen teil, erklärte der Studienleiter. Ausgewählt wurden Kandidaten ab 14 Jahren. Die Studie wurde im April vom bayerischen Wissenschaftsministerium in Auftrag gegeben und wird von Fachleuten der Universitätskliniken Regensburg und Erlangen durchgeführt. Die Studie ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Ergebnisse werden voraussichtlich folgen.

avi

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