Weitere Suchaktion

Toter Radfahrer in Unterfranken: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

23.11.2021, 13:02 Uhr
Einsatzkräfte der Spurensicherung am Fundort des gewaltsam zu Tode gebrachten Radfahrers. Die Polizei konnte noch am selben Tag des Leichenfundes zwei dringend Tatverdächtige Männer festnehmen.

Einsatzkräfte der Spurensicherung am Fundort des gewaltsam zu Tode gebrachten Radfahrers. Die Polizei konnte noch am selben Tag des Leichenfundes zwei dringend Tatverdächtige Männer festnehmen. © NEWS5 / Merzbach

Am Montagmorgen entdeckten Spaziergänger die Leiche eines 26-jährigen Mannes, der leblos an einem Radweg zwischen Bad Neustadt und Hohenroth (Landkreis Rhön-Grabfeld) lag. Sie verständigten umgehend den Notruf. Die Polizisten stellten am Tatort Verletzungen an der Leiche fest, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuteten.

Eine 25-köpfige Ermittlungskommission der Kriminalpolizei Schweinfurt nahm sogleich die Ermittlungen auf. Nach der Spurensicherung wurde die Umgebung des mutmaßlichen Tatortes mit zahlreichen Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei abgesucht. Dabei kamen auch Polizeihunde und ein Hubschrauber zum Einsatz.

Verdächtige kommen aus dem Umfeld des Opfers

Nach der Obduktion des Opfers stand fest: Der 26-Jährige wurde durch spitze Gewalteinwirkung umgebracht. Bei Ermittlungen im sozialen Umfeld des Getöteten rückten zwei junge Männer im Alter von 18 und 21 Jahren in den Fokus der Beamten.

Für die Staatsanwaltschaft gab es genügend Hinweise darauf, dass die beiden Tatverdächtigen aus Neustadt/Saale das Opfer zusammen getötet hatten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt werden die beiden Beschuldigten, die die Tat teilweise gestanden haben, am Dienstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Kriminalpolizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen. Auch das Motiv der beiden Männer ist bislang noch unklar.

Am Tag nach dem Leichenfund nehmen erneut Einsatzkräfte der Polizei Suchmaßnahmen im Umfeld des Fundortes vor. Ziel der Maßnahmen ist, eine genaue Rekonstruktion des Tatgeschehens sowie weitere Beweismittel zu finden. Zudem werden vermehrt uniformierte Beamte im Stadtgebiet präsent sein und der Bevölkerung als Ansprechpartner dienen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Bevölkerung kein Anlass zu Besorgnis besteht.


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Dieser Artikel wurde am 23.11. um 12.45 Uhr aktualisiert.