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Donnerstag, 18.07.2019

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Tötungsdelikt in Unterfranken: Fahndung nach mutmaßlichem Täter eingestellt

Mann soll zuerst eine Frau und dann sich selbst getötet haben - 24.06.2019 21:23 Uhr

Ein Mann ist in Unterfranken auf der Flucht. Die Polizei sucht nun mit einem Großaufgebot nach dem Gewalttäter. © News5 / Merzbach


Es gebe Hinweise, dass der Mann zuerst die Frau und dann sich selbst getötet habe, sagte ein Polizeisprecher. Aber es war auch nicht ganz auszuschließen, dass ein anderer Mann die beiden umgebracht habe. Deshalb lief gestützt auf Zeugenaussagen, auch eine Fahndung nach einem 30-Jährigen mit Halbglatze.

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Zwei Tote in Unterfranken: Polizei stellt Fahndung ein

Nach dem Fund zweier Toter in einem Einfamilienhaus im unterfränkischen Kahl am Main hat die Polizei die Fahndung nach einem möglichen flüchtigen Täter eingestellt. Derzeit ist davon auszugehen, dass der männliche Verstorbene auch der Täter ist und erst die Frau und dann sich selbst umgebracht hat.


Die Kripo hat allerdings inzwischen erste Untersuchungen mit einem Vertreter der Rechtsmedizin am Tatort durchgeführt. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass es sich beim männlichen Toten auch um den Täter handelt. Die Fahndung nach der dritten Person wurde deshalb eingestellt. Nähere Ergebnisse werden nach der Obduktion beider Verstorbener am Dienstag erwartet.

Massive Gewalteinwirkung

Beide Verstorbenen sind durch massive Gewalteinwirkung ums Leben gekommen. Der Tatort befindet sich in einem Einfamilienhaus in der Weingartenstraße. Die Hintergründe und der Tathergang sind jedoch noch unklar. In welchem Verhältnis die Opfer zueinander stehen, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Kripo Aschaffenburg arbeitet mit der Staatsanwaltschaft seit dem Montagvormittag an dem Tötungsdelikt. Am Nachmittag war zur Rekonstruktion des Tathergangs ein Team der Spurensicherung sowie ein Rechtsmediziner am Tatort.


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Wenn Sie selbst Suizidgedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie 24 Stunden am Tag Hilfe und Beratung. Alternativ könne Sie sich auch an den Krisendienst Mittelfranken unter der Tel.-Nr. 0911 4248550 wenden. Durch die Möglichkeit von Hausbesuchen in ganz Mittelfranken und durch persönliche Gespräche (ohne Wartezeit und Terminvergaben) ergänzt der Krisendienst das Angebot der Telefonseelsorge.


Der Artikel wurde um 21.23 Uhr aktualisiert. 

lip, dpa, mw

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