Samstag, 29.02.2020

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Abend des Treuchtlinger Arbeitskreis 9. November

Die Nürnberger Prozesse: Basis für das Völkerrecht - 04.11.2015 06:05 Uhr

Vor 80 Jahren traten die so genannten Nürnberger Gesetze in Kraft. Sie bestanden im Wesentlichen aus dem „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ sowie dem „Reichsbürgergesetz“ und schufen die Grundlage zur Ausgrenzung und schließlich zur Ermordung von Juden und anderen „Nichtariern“.


Nach dem Untergang des „Dritten Reiches“ begannen vor 70 Jahren dann die Nürnberger Prozesse, die von manchen Menschen als „Siegerjustiz“ betrachtet wurden, inzwischen aber als Keimzelle des modernen Völkerrechts angesehen werden. So hat Nürnberg, die einstige „Stadt der Reichsparteitage“, auch einen zwiespältigen Ruf in Bezug auf Gesetzgebung und Rechtsprechung.


Stephanie Schäfer, Juristin im Grundlagenreferat beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Mitglied im SPD-Bezirksvorstand, war über zwei Jahre im „Memorium“ tätig, dem geschichtsträchtigen Nürnberger Schwurgerichtssaal 600. Sie wird in ihrem Referat, zu dem sie sich durchaus Diskussionsbeiträge wünscht, auf den Hauptkriegsverbrecher-Prozess und seine Vorgeschichte eingehen wie auch auf die Nachfolgeprozesse.


Ein Ausblick gilt dem Frankfurter Auschwitzprozess – der vor 50 Jahren endete – sowie dem Internationalen Strafgerichtshof im niederländischen Den Haag.


 

pm

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