Montag, 09.12.2019

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Aus Schlachthaus ausgebüxt: Bulle erkundete Treuchtlinger Bahnhof

Das Tier musste erschossen werden - 17.10.2019 10:19 Uhr

Der Bulle brach aus dem Schlachthaus am Mühlfeldweg aus und trieb am Treuchtlinger Bahnhof sein Unwesen. © Symbolbild/ www.colourbox.com


Das Tier, das laut Polizeiangaben 800 Kilogramm wog, lief gegen 7.30 Uhr auf den Gleisen in Richtung Bahnhof. 

Erste verständigte Streifenbesatzungen der Polizei hatten schnell Sichtkontakt mit dem stattlichen Bullen, der sich im Bereich der Rangiergleise am Treuchtlinger Bahnhof aufhielt. 

Wegen des Schulbeginns der Grundschule und der sehr vielen Kinder im Bereich der Wettelsheimer Straße/Ansbacher Straße entschloss sich die Einsatzleitung, das aufgeregte Tier in disem Bereich zu halten, weil ein gefahrloses Erschießen des Tieres laut Polizeiangaben zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war. 

Über die Notfallleitstelle der Bahn wurden Gleissperrungen und Langsamfahrten der Züge veranlasst und Straßen in diesesm Bereich gesperrt und der Verkehr abgeleitet. Der morgendliche Berufsverkehr war beeinträchtigt.

Eine Stunde später, gegen 8.30 Uhr, wurde der Bulle im Bereich der Schrebergärten/Parkfläche oberhalb der Moschee dann von einem G3-Schützen gefahrlos erlegt.

"Das war aus heutiger Sicht meiner Meinung nach leider alternativlos", sagt Polizeichef Dieter Meyer. Der Bulle sei eine zu große Gefahr gewesen, "und wenn man mit einem Betäubungsgewehr schießt, hätte die Gefahr bestanden, dass er dann komplett durchdreht", sagt Meyer.

 

 

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