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Der Volksfestzug: Treuchtlinger Tradition seit 93 Jahren

Wegen Corona fällt das bunte Spektakel heuer aus, wir blicken dafür zurück - 18.07.2020 06:04 Uhr

Der Gambrinus ist das Wahrzeichen und der Schutzheilige des Treuchtlinger Volksfest. Zusammen mit seinen bierseligen Mönchen führt er stets den Festzug an – hier vor drei Jahren zum 90. Jubiläumszug.

16.07.2020 © Archivfoto: Patrick Shaw


Der Festzug rollt durch die Bahnhofstraße – vermutlich in den 1930er Jahren.

16.07.2020 © Foto: TK-Archiv


Am 5. August 1928 schlängelten sich die ersten Kapellen, Vereinsgruppen und Themenwagen durch die Altmühlstadt. Überliefert ist, dass damals die drei Fuchs-Brüder die Kutschen bemalten. Ab den 1950er Jahren war es dann 30 Jahre lang Rudi Jakob, danach gut 20 Jahre lang Josef und Armida Leonhart sowie anschließend bis heute Eduard Raab.

Mit Dampf rund um den Globus: Ums Reisen drehten sich die Festzüge 1955 und 1956.

16.07.2020 © Foto: TK-Archiv


Ein Motto gab es ebenfalls schon früh: 1931 lautete es "Verkehr", Ende der 1930er Jahre folgte ein "Märchenfestzug". Nach dem Weltkrieg zogen 1951 "Deutsche Sagen" durch die Stadt, 1954 besuchten sie "Markante Gestalten der Geschichte", und 1955 ging es auf "Eine Reise um die Welt". Ob Opern oder Volkslieder, "Stadt und Land, ein einig Band" 1972 zur Gebietsreform oder "1100 Jahre Treuchtlingen, 100 Jahre Stadt" im Jubiläumsjahr 1988: Der Volksfestzug war stets ein fester Termin im Jahreslauf – und bleibt es auch im hoffentlich Corona-freien 2021.

Mit Kopftuch und Esel: Ländliche Tracht bei einem Festzug Ende der 1960er Jahre.

16.07.2020 © Foto: TK-Archiv


Zwei Nixen vom Fischereiverein bei einem undatierten Festzug.

16.07.2020 © Foto: TK-Archiv


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