Sonntag, 11.04.2021

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Erstes Zertifikat als Familienhebamme im Landkreis WUG

Gabi Bergelt ist im Klinikum Ingolstadt und in Familien tätig - 27.11.2014 09:12 Uhr

Hebamme mit Leib und Seele: Gabi Bergelt.

27.11.2014 © Privat


Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation zur Arbeit in den sogenannten Frühen Hilfen. Dabei umfasst die 24-tägige Weiterbildung mit anschließender Abschlussprüfung Themen wie Gesundheit und Entwicklung des Säuglings, Gesundheit und Entlastung der primären Bezugsperson, Beziehung und Interaktion zwischen Mutter und Säugling und Vieles mehr.


Die Ausbildung zur Familienhebamme befähigt Bergelt dazu, Eltern und Familien in besonderen Lebenssituationen zu unterstützen und zwar bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes. Familienhebammen gehen in die Familien und helfen den Eltern, den Familienalltag auf das Leben mit dem Baby umzustellen. Unter anderem geben sie Informationen und Anleitung zu Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes.


Möglich wurde die „Frühe Hilfe“ durch Fördergelder, die der Landkreis im Rahmen der „Bundesinitiative Netzwerke frühe Hilfen und Fami­lienhebammen 2012-2015“ vom Bund dafür erhält. Durch diese Fördergelder kann das KoKi-Netzwerk Familienhebammen oder Kinderkrankenpflegerinnen in Familien einsetzen und finanzieren.


Gabi Bergelt, die seit 1979 als Hebamme tätig ist, konnte schon während ihrer Ausbildung mit ihrem Wissen als Hebamme unterschiedliche Familien begleiten und unterstützen. „Hebamme sein, ist eine Berufung und Familienhebamme ist für mich nochmal eine besondere Herausforderung“, so Bergelt.


Hilfe in den Wochen nach der Geburt


Gabi Bergelt ist neben ihrer Tätigkeit als Familienhebamme im Klinikum Ingolstadt angestellt und betreut zudem freiberuflich in Treuchtlingen und Umgebung Familien rund um die Geburt mit Kursen und Nachsorge.


Neben der Familienhebamme arbeiten im KoKi-Netzwerk noch Kinderkrankenschwestern, die Familien bis zum dritten Geburtstag des Kindes vor allem bei gesundheitlichen Themen unterstützen. Interessierte Familien können sich beim KoKi-Netzwerk am Weißenburger Landratsamt unter Tel. 09141/902188 und 902189, E-Mail KoKi.LRA@Landkreis-wug.de über die Angebote informieren.

pm Treuchtlinger Kurier

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